Sumpfgestalt
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Surrealismus |
| Technik | Skulptur |
| Höhe | 44 cm |
| Breite | 17 cm |
| Länge/Tiefe | 17 cm |
43 x 17 x 17 cm
2026
Über die dunkelgrüne Oberfläche zieht sich schwarzes Epoxidharz wie ein zäher Film. Es läuft an der Figur herab, überdeckt Teile des Körpers und sammelt sich zu ihren Füßen. Dadurch entsteht der Eindruck eines Wesens, das langsam von einer fremden Substanz erfasst und verändert wird.
Die Skulptur Sumpfgestalt zeigt ein aufrecht stehendes humanoides Wesen, dessen Körper von unruhig gefalteten Stoffschichten umhüllt ist. Die Figur bleibt in ihrer Form nur teilweise lesbar und erscheint wie eine verdichtete, aus dem Material hervorgegangene Präsenz. Stoff, Körperform und Harz gehen dabei zunehmend ineinander über. Der Sockel aus Elsbeerenholz setzt einen warmen, klaren Kontrast zur dunklen, ausufernden Oberfläche der Figur.
Versand
Die Skulptur wird in einer mit Schaumstoff versehenen Karton versendet.
Ein Echtheitszertifikat liegt bei, die Arbeit ist mit Titel und Signatur auf dem Skulpturenboden versehen.
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AuftragsarbeitenDominik Ackermann
studierte als Meisterschüler in der Klasse von Christian Sery Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zuvor absolvierte er das CHS Berufskolleg für Grafikdesign in Karlsruhe und besuchte architekturbezogene Weiterbildungen an der Technischen Universität Dresden.
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Wir blicken uns um, sehen, Menschen an uns vorbeilaufen, still stehend, an architektonische Objekte, Gebilde und Häuser gelehnt. Diese Menschen sind für uns keine Bekannte, sind Fremde und werden es auch immer bleiben. Wir sprechen sie nicht an und sie zeigen sich verschlossen und anonym. Nicht mehr als Individuen zu erkennen und ihrer Menschlichkeit verlierend, werden sie zu ungreifbaren Wesen, Teil einer urbanen Szenerie. Diese biologischen, natürlichen Gebilde verschmelzen nach und nach mit ihrer Umgebung, mit Objekten und der umliegenden Architektur. So finden sich verzerrte Fragmente humanoider Lebensformen einer urbanen Welt in Ackermann´s Arbeiten wieder. Es entsteht an dieser Stelle ein Dialog zwischen Menschen und deren inneres Verhältnis zum Betrachter.
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Preise /Stipendien
Ankäufe / Aufnahme in „Sammlung der Ostsächsischen Sparkasse“ (2023/25)
Publikation in: „Wissen schafft Raum“ der TU Dresden (2024)
Projektförderung „Downtown“ durch die TU Dresden (2022/23)
EU4ART Long Term Stipendium im MKE Budapest, Ungarn (2021)
Einzellausstellungen
KaB Downtown - HfBK Dresden (2023)
NATURAL PROCESSES, MKE – Magyar Képzőművészeti Egyetem, Budapest (2021)
DESIRABLE TIMES, Kunstraum GEH8, Dresden (2020)