[ohne Titel], 2025
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Narrative Kunst |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 98 cm |
| Breite | 78 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Dieser latente Wunsch nach Unsichtbarkeit wird in der neuen Arbeit konsequent weitergeführt: Die weibliche Figur, die bei Hammershøi noch im Hintergrund sichtbar bleibt, hat sich hier vollständig aufgelöst. Nur eine vage Sphäre deutet ihre frühere Präsenz an.
Auch der Raum selbst ist transformiert. Während Hammershøi mit geöffneten Türen und klarer Geometrie arbeitet, weitet sich der Raum in dieser Version. Die mittlere Tür fehlt, wodurch die Strenge der Symmetrie aufgebrochen wird. So entsteht ein größer wirkender, intensiv rötlich getönter Raum, der die Abwesenheit der Figur noch deutlicher hervorhebt. Im unteren Drittel zieht sich zudem eine Naht über die Leinwand – eine sichtbare Bruchlinie, die das Bildgefüge spaltet und zugleich zusammenhält.
Der Stuhl, der darin platziert ist, wirkt wie eine Einladung an die Betrachtenden, den Platz Idas einzunehmen und die Leerstelle mit eigener Präsenz zu füllen. Damit verwandelt die Arbeit die stille Zurücknahme der Figur bei Hammershøi in ein radikales Verschwinden, der dem Wunsch der Protagonistin nachzugehen scheint.
Material:
Öl auf Leinwand
Technik:
Malerei und Nähen
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet inklusive angebrachtem Schattenfugenrahmen – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
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AuftragsarbeitenSarah Milena Weiss
Sie untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit die Konstruktion von Geschichte(n) und die Macht des Blicks.
Ausgangspunkt bilden oftmals Werke der Kunstgeschichte, die sie aneignet, fragmentiert und in neue Konstellationen überführt.
Sie arbeitet mit Ölmalerei sowie genähten Leinwänden.
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