»Was man weitergibt – single-parent-heroes III«

Edition Unikat
Sujet Sonstiges
Technik Malerei
Höhe 97 cm
Breite 122 cm
Länge/Tiefe 4.7 cm

2.400,00 €*

Beschreibung
»Was man weitergibt – single-parent-heroes III«


Material/Technik: Acryl, Öl, Ölkreide auf Leinwand, bespannt auf Holzrahmen in selbst entworfenem, gebautem und an das Werk abgestimmtem Profilrahmen.

Entstehungsjahr: 2025

–Unikat–


»Was man weitergibt – single-parent-heroes III« Der erhobene Zeigefinger steht zwischen Orientierung und Ermahnung, Fürsorge und Autorität. Die Figur scheint sich in Überlagerungen und transparenten Farbschichten aufzulösen; ihre vermeintliche Souveränität wird instabil. »Was man weitergibt« untersucht, wie tradierte Vorstellungen von väterlicher Führung weitergegeben werden – und ob Verantwortung auch ohne Dominanz, dafür mit Offenheit und Selbstreflexion gedacht werden kann.


Das Werk ist Teil der vierteiligen Malereireihe »single-parent-heroes« und nimmt alleinerziehende Vaterfiguren aus der Popkultur zum Ausgangspunkt. Vertraute Kindheitshelden treffen auf traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit: Versorgerrolle, Autorität, Stärke, emotionale Zurückhaltung und den stets erhobenen Zeigefinger.

Aus der eigenen Lebensrealität als alleinerziehender Vater untersuche ich, wie diese Rollenbilder fortwirken – und welche Werte an ihre Stelle treten können. Expressive Farbigkeit, verschobene Konturen und gestische Überlagerungen lassen die vertrauten Figuren zwischen Nostalgie, Überforderung und Selbstbefragung ins Wanken geraten. Die eigens angefertigten Goldrahmen würdigen eine häufig übersehene Form von Verantwortung.

»Single-parent-heroes« entwirft kein neues Heldenideal. Die Reihe versteht Fürsorge, emotionale Offenheit und Selbstreflexion als zeitgemäße Formen von Stärke.



In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben. Zu jedem Werk entwerfe und baue ich selbst einen Künstlerrahmen, der mithilfe handwerklicher und konzeptueller Sorgfalt eine Gesamtwirkung anstrebt.


Versand:

Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen und einem Künstlerrahmen, der selbst gestaltet, entworfen und gefertigt wurde, versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite.

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Alexej Eisner

(*1990 Dusty-Kurgan-Tjube, Tajikistan) lebt und arbeitet in Osnabrück und studiert Malerei und Druckgrafik bei Sigrun Jakubaschke, Thomas Rohrmann und Wolfgang Meluhn.


In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.


Ausstellungen (Auswahl)

2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.

2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.

2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.

2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.

2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.

2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.

2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.

2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.

2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.

2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.

2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.

2020 – »Grafikbörse«, Borken.


Auszeichnungen/Stipendien

10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück

02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik

10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück

06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.

2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.


Foto von Alexej Eisner

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