»Mens Health«
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Sonstiges |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 180 cm |
| Breite | 250 cm |
| Länge/Tiefe | 6 cm |
Material/Technik: Öl auf Leinwand, bespannt auf Holzrahmen
Entstehungsjahr: 2026
–Unikat–
»Men’s Health« entstand innerhalb eines Ausstellungsprojektes der Galerie für zeitgenössische Kunst »Hase29« als gemeinsames Partnerwerk meiner malerischen Positionen und der von Werner Kavermann. Im Arbeitsprozess wurde nicht zwischen klar abgegrenzten Bildbereichen unterschieden; vielmehr wurden Figuren, Architektur, Farbräume und frühere Setzungen mehrfach überarbeitet, überlagert und miteinander verbunden. Dadurch entstand eine gemeinsame Bildsprache, in der die individuelle Autorschaft bewusst zurücktritt.
Im Zentrum steht das Verhältnis von Verletzlichkeit, Überforderung, Rückzug und gesellschaftlicher Erwartung. Die beiden Figuren erscheinen in unterschiedlichen Zuständen körperlicher und psychischer Erschöpfung. Zwischen ihnen entwickelt sich eine fragmentierte Architektur, die weniger als reale Stadt denn als innerer und sozialer Raum verstanden werden kann. Gebäude, Körper und Umgebung greifen ineinander und erzeugen ein Spannungsfeld zwischen Schutz und Enge, Stabilität und Kontrollverlust.
Der Titel »Men’s Health« verweist bewusst ambivalent auf die Frage, welche Strategien zur Bewältigung von Belastung eingesetzt werden und wann vermeintliche Formen von Selbstschutz selbst problematisch werden. Das Werk formuliert dabei keine eindeutige Erzählung, sondern lässt verschiedene Lesarten zwischen Fürsorge, Isolation, männlicher Rollenanforderung, Erschöpfung und Selbstbehauptung offen.
Die großformatige Malerei verbindet figürliche Abstraktion mit gestischer Übermalung, transparenten und pastosen Farbschichten sowie fragmentierten architektonischen Strukturen.
In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite.
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AuftragsarbeitenAlexej Eisner
In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.
Ausstellungen (Auswahl)
2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.
2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.
2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.
2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.
2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.
2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.
2020 – »Grafikbörse«, Borken.
Auszeichnungen/Stipendien
10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik
10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.
2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.
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