»Conjunction«
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Porträt |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 85 cm |
| Breite | 60 cm |
| Länge/Tiefe | 4 cm |
Material/Technik: Acryl und Öl auf Leinwand, bespannt auf Holzrahmen
Entstehungsjahr: 2026
–Unikat–
»Conjunction« untersucht einen stillen Moment körperlicher und emotionaler Verbundenheit zwischen einer erziehenden Person und einem Kind. Ausgangspunkt ist die alltägliche Situation eines Kindes, das auf dem Schoß einer vertrauten Bezugsperson sitzt. In der Malerei wird dieser Moment jedoch nicht erzählerisch ausformuliert, sondern in ein Beziehungsfeld aus Körpern, Berührung, Gewicht und Nähe übersetzt.
Die beiden Figuren bleiben erkennbar und beginnen zugleich, malerisch ineinander überzugehen. Besonders die Berührung der Hände bildet das Zentrum der Komposition: In der leuchtenden gelb-orangen Zone verdichten sich Fürsorge, Schutz und gegenseitige Abhängigkeit. Körperkonturen werden dagegen teilweise aufgelöst, überlagert oder vom umgebenden Farbraum aufgenommen. So wird Nähe nicht als harmonischer Zustand idealisiert. Auch Verantwortung, Verletzlichkeit und das körperliche Gewicht einer Beziehung bleiben spürbar.
Der Titel »Conjunction« – Verbindung, Zusammentreffen – verweist auf diese gegenseitige Formung. Das Bild fragt danach, wie Fürsorge zwischen zwei Körpern entsteht und wie Menschen durch Beziehungen selbst verändert werden. Acryl- und Ölfarbe, transparente Schichten, pastose Verdichtungen und sichtbare Überarbeitungen lassen diesen Prozess auch materiell im Bild nachvollziehbar werden.
In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite.
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AuftragsarbeitenAlexej Eisner
In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.
Ausstellungen (Auswahl)
2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.
2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.
2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.
2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.
2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.
2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.
2020 – »Grafikbörse«, Borken.
Auszeichnungen/Stipendien
10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik
10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.
2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.
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