Im Weißen Stehend
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Sonstiges |
| Technik | Skulptur |
| Höhe | 62 cm |
| Breite | 28 cm |
| Länge/Tiefe | 25 cm |
Größe / Material
2026
Material: in Leim und Epoxidharz getränkter Stoff auf Holz
(Lackiert)
Maße: 62 x 28 x 25 cm
Die Skulptur zeigt eine aufrecht stehende, vollständig verhüllte humanoide Gestalt. Ihr Körper ist in dichte Stoffschichten gehüllt, die sich in schweren, unruhigen Falten um die Form legen. Kopf und Körperstruktur bleiben nur angedeutet; die Figur entzieht sich einer eindeutigen Identifikation. Die Stoffbahnen wirken, als hätten sie sich in einem Moment des Absinkens oder Zusammenziehens verfestigt und die Bewegung des Materials eingefroren.
Die Arbeit thematisiert den Zwischenzustand eines Wesens, das zwar eine körperliche Präsenz besitzt, jedoch keine klar menschliche Identität trägt. Durch die vollständige Verhüllung entsteht eine Figur, die zugleich anonym und fremd erscheint – ein humanoides Wesen, dessen Individualität hinter der materiellen Hülle verschwindet. Die erstarrten Falten des Stoffes wirken wie Spuren einer inneren Bewegung, die im Material fixiert wurde, und verleihen der Skulptur eine stille, konzentrierte Spannung zwischen Schutz, Rückzug und rätselhafter Präsenz.
Versand:
Die Skulptur wird in einer mit Schaumstoff verkleideten Box versendet.
Ein Echtheitszertifikat liegt bei, die Arbeit ist mit Titel und Signatur auf dem Sockelboden versehen.
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AuftragsarbeitenDominik Ackermann
studierte als Meisterschüler in der Klasse von Christian Sery Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zuvor absolvierte er das CHS Berufskolleg für Grafikdesign in Karlsruhe und besuchte architekturbezogene Weiterbildungen an der Technischen Universität Dresden.
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Wir blicken uns um, sehen, Menschen an uns vorbeilaufen, still stehend, an architektonische Objekte, Gebilde und Häuser gelehnt. Diese Menschen sind für uns keine Bekannte, sind Fremde und werden es auch immer bleiben. Wir sprechen sie nicht an und sie zeigen sich verschlossen und anonym. Nicht mehr als Individuen zu erkennen und ihrer Menschlichkeit verlierend, werden sie zu ungreifbaren Wesen, Teil einer urbanen Szenerie. Diese biologischen, natürlichen Gebilde verschmelzen nach und nach mit ihrer Umgebung, mit Objekten und der umliegenden Architektur. So finden sich verzerrte Fragmente humanoider Lebensformen einer urbanen Welt in Ackermann´s Arbeiten wieder. Es entsteht an dieser Stelle ein Dialog zwischen Menschen und deren inneres Verhältnis zum Betrachter.
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Preise /Stipendien
Ankäufe / Aufnahme in „Sammlung der Ostsächsischen Sparkasse“ (2023/25)
Publikation in: „Wissen schafft Raum“ der TU Dresden (2024)
Projektförderung „Downtown“ durch die TU Dresden (2022/23)
EU4ART Long Term Stipendium im MKE Budapest, Ungarn (2021)
Einzellausstellungen
KaB Downtown - HfBK Dresden (2023)
NATURAL PROCESSES, MKE – Magyar Képzőművészeti Egyetem, Budapest (2021)
DESIRABLE TIMES, Kunstraum GEH8, Dresden (2020)