»Dönerpreisbremse«
| Edition | Limitierte Edition |
|---|---|
| Sujet | Porträt |
| Technik | Druckgrafik |
| Höhe | 52 cm |
| Breite | 39 cm |
| Länge/Tiefe | 0.6 cm |
Druckstock: 25 × 25 cm
Edition: 9
Den Holzschnitt gibt es in zwei Varianten:
- Premiumedition hier zu finden unter Serie 1
- Standardedition hier zu finden unter Serie 2
Maße/Materialdetails:
Premiumedition:
auf handgerissenem 300-g/qm-Hahnemühle-Büttenpapier, säurefrei, alterungsbeständig und lichtunempfindlich,
in den Maßen: 52 × 39 cm. (Edition: 1–4)
Standardedition:
Auf fast gleichgroßem, säurefreiem 170-g/m²-Druckerkarton mit matter Struktur und 1,75-fachem Papiervolumen (270 g/m²-Karton)
in den Maßen 50 × 35 cm. (Edition: 5–9)
»Dönerpreisbremse« greift ein populäres politisches Schlagwort der jüngeren Gegenwart auf und übersetzt es in die expressive Bildsprache des Holzschnitts.
Das Porträt zeigt eine Figur, deren Gesichtszüge durch harte Schnitte und starke Kontraste zugespitzt erscheinen. Neben dem Gesicht tauchen abstrahierte Dönerformen sowie eine comicartige Sprechblase auf, wodurch sich politische Rhetorik, Alltagskultur und ironischer Kommentar miteinander verschränken.
Der Titel verweist auf die öffentliche Debatte um steigende Lebenshaltungskosten und die symbolische Aufladung alltäglicher Konsumgüter. Durch die bewusst rohe Schnittführung wird eine unmittelbare, fast plakative Bildwirkung erzeugt.
Die Arbeit verbindet damit Elemente politischer Satire mit der traditionsreichen Technik des Holzschnitts. Gedruckt wurde die Edition von Hand auf hochwertigem Büttenpapier.
In meinen Druckgrafiken benutzte ich ausschließlich klassische hochpigmentierte Druckerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben, sowie hochwertiges säurefreies Papier.
Versand:
Die Arbeit wird ungerahmt versendet – inklusive Echtheitszertifikat und der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer. Die Arbeit ist auf der Frontseite signiert und auf eine kleine Auflage limitiert.
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AuftragsarbeitenAlexej Eisner
In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.
Ausstellungen (Auswahl)
2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.
2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.
2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.
2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.
2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.
2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.
2020 – »Grafikbörse«, Borken.
Auszeichnungen/Stipendien
10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik
10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.
2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.
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