»Kapriziöse Pferde – Kontrollverlust«
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Sonstiges |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 104 cm |
| Breite | 74 cm |
| Länge/Tiefe | 3 cm |
Material/Technik: Öl, Kohle, Sprühlack auf Leinwand, bespannt auf Keilrahmen in selbst entworfenem, gebautem und an das Werk abgestimmtem Künstlerschattenfugenrahmen.
Entstehungsjahr: 2024
–Unikat–
»Kontrollverlust« ist Teil der sieben Arbeiten umfassenden und für den Ingeborg-Siebert-Preis 2025 nominierten Werkserie »Kapriziöse Pferde«, die sich mit dem Spannungsfeld zwischen Lebensdrang und der Realität des Sterbenmüssens beschäftigt.
Ausgangspunkt der Serie bildet eine Dichtung des sowjetischen Barden Vladimir Vysotsky, in dem rasende Pferde als Metapher für das unaufhaltsame Voranschreiten des Schicksals erscheinen. In der malerischen Auseinandersetzung werden die poetisch-politischen Bildmotive des Liedes dekodiert und in eine westliche Bildsprache übersetzt.
In »Kontrollverlust« wird eine Figur von einem wilden Pferd mitgerissen. Die erhobene Hand lässt erkennen, dass die Zügel verloren wurden und damit auch die Kontrolle über den Ausgang des Ritts. Die expressive Landschaft und die eigens gebauten Schattenfugenrahmen sind Teil des inhaltlichen Konzepts der Serie.
Die Serie besteht aus:
- Ritt zurück
- Birkenwald
- Kontrollverlust (Losing control)
- Upsprung
- Wendepunkt (turning point)
- Feuertaufe (Baptism of Fire)
- Abgrundtief Absurd
In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben. Zu jedem Werk entwerfe und baue ich selbst einen Künstlerrahmen, der mithilfe handwerklicher und konzeptueller Sorgfalt eine Gesamtwirkung anstrebt.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen und einem Künstlerrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite.
Größe ohne Rahmen:
70 cm × 100 cm
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AuftragsarbeitenAlexej Eisner
In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.
Ausstellungen (Auswahl)
2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.
2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.
2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.
2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.
2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.
2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.
2020 – »Grafikbörse«, Borken.
Auszeichnungen/Stipendien
10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik
10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.
2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.
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