»Melancho-lost«

Edition Unikat
Sujet Porträt
Technik Malerei
Höhe 88 cm
Breite 73 cm
Länge/Tiefe 2.8 cm

1.700,00 €*

Beschreibung
»Melancho-lost«


Material/Technik: Öl, Acryl, Sprühlack auf Leinwand, bespannt auf Keilrahmen in einem selbst entworfenem, gebautem und an das Werk abgestimmtem kreuzüberblattetem Bretterrahmen.

Entstehungsjahr: 2024

– Unikat –


»Melancho-lost« zeigt ein Porträt des Malers Jakob Schöning, das während einer gemeinsamen Förderzeit im Stipendiaten-Atelierhaus entstand. Ausgangspunkt waren Gespräche über die Melancholie eines Malers und über künstlerische Sensibilität allgemein. 

Das Bild verdichtet diese Stimmung zu einem stillen, nach innen gerichteten Moment zwischen Reflexion, Müdigkeit und Präsenz. Die zurückhaltende Farbigkeit wird durch die roten Tulpen kontrastiert, die dem Werk eine fragile Lebendigkeit verleihen. Der schwarz gebeizte, kreuzüberblattete Bretterrahmen aus Nadelholz wurde eigens für die Arbeit gefertigt und erweitert das Gemälde zu einem bewusst gestalteten Objekt.

Größe der Leinwand ohne Rahmen: 

75 cm × 60 cm


In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben. Zu jedem Unikat entwerfe und baue ich selbst einen Künstlerrahmen, der mithilfe handwerklicher und konzeptueller Sorgfalt eine Gesamtwirkung anstrebt.


Versand:

Die Arbeit wird aufgespannt auf Keilrahmen und einem Künstlerrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite und Rückseite.

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Alexej Eisner

(*1990 Dusty-Kurgan-Tjube, Tajikistan) lebt und arbeitet in Osnabrück und studiert Malerei und Druckgrafik bei Sigrun Jakubaschke, Thomas Rohrmann und Wolfgang Meluhn.


In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.


Ausstellungen (Auswahl)

2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.

2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.

2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.

2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.

2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.

2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.

2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.

2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.

2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.

2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.

2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.

2020 – »Grafikbörse«, Borken.


Auszeichnungen/Stipendien

10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück

02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik

10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück

06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.

2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.


Foto von Alexej Eisner

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