»schiebt«
| Edition | Limitierte Edition |
|---|---|
| Sujet | Porträt |
| Technik | Druckgrafik |
| Höhe | 39.5 cm |
| Breite | 26.5 cm |
| Länge/Tiefe | 0.5 cm |
Holzschnitt in Eigenabzug
Edition: 8
»schiebt« zeigt einen stillen Moment des Kunstschaffens. Im Zentrum steht nicht das fertige Kunstwerk, sondern der Zustand des Erschaffens selbst: ein Moment, in dem Aufmerksamkeit, Handeln und innere Versenkung ineinander übergehen.
Die reduzierte Schwarz-Weiß-Sprache des Holzschnitts verstärkt diese Konzentration. Sichtbare Schnittspuren, harte Kontraste und fragmentierte Raumformen verleihen der Szene eine rohe, unmittelbare Präsenz. Der Arbeitsmoment erscheint nicht romantisiert, sondern als körperlicher und geistiger Prozess. »schiebt« macht damit den kontemplativen Flow des Kunstschaffens sichtbar – als Zustand zwischen Sammlung, Spannung und produktiver Selbstvergessenheit.
Meine Druckgrafiken drucke ich alle in Handabzügen und benutze ausschließlich klassische hochpigmentierte Druckerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben, sowie hochwertiges säurefreies Papier.
»schiebt« erscheint in einer limitierten Auflage von zehn signierten Eigenabzügen.
Die Premiumedition 1–4/10 wurde auf handgerissenem 300-g/qm-Hahnemühle-Büttenpapier in den Maßen 39,5 × 26,5 cm gedruckt.
Die Standardedition 5–8/8 wurde auf säurefreiem 170-g/qm-doree-Papier in den Maßen 35 × 25 cm gedruckt.
Versand:
Beide Varianten werden ungerahmt versendet – inklusive Echtheitszertifikat und der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer. Die Arbeit ist auf der Frontseite signiert und auf eine kleine Auflage limitiert.
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AuftragsarbeitenAlexej Eisner
In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.
Ausstellungen (Auswahl)
2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.
2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.
2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.
2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.
2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.
2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.
2020 – »Grafikbörse«, Borken.
Auszeichnungen/Stipendien
10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik
10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.
2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.
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