»15MinFame«
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Porträt |
| Technik | Mixed Media |
| Höhe | 113.5 cm |
| Breite | 83.5 cm |
| Länge/Tiefe | 3 cm |
Material/Technik: Öl, Kohle, Sprühlack auf Leinwand, bespannt auf Holzrahmen in selbst entworfenem, gebautem und an das Werk abgestimmtem Künstlerbretterrahmen.
Entstehungsjahr: 2024
–Unikat–
»15MinFame« greift die Vorstellung eines kurzen, intensiven Moments öffentlicher Aufmerksamkeit auf und überführt sie in eine malerische Szene zwischen Bühne, Körper und medialer Sichtbarkeit. Zu sehen ist eine Figur aus dem kulturellen Umfeld, die in einem Augenblick des Ruhms erscheint. Der geöffnete Vorhang verweist auf die Bühne des Lebens und des Auftritts, während Körperhaltung und Ausdruck ein Übermaß an Freude, Spannung und Selbstpräsenz sichtbar machen.
Ausgehend von Warhols Idee der „15 minutes of fame“ wird das Motiv in die Gegenwart sozialer Medien verschoben. Der selbst entworfene und gebaute Bretterrahmen aus gefärbtem Nadelholz trägt eingefräste Instagram-Icons für „Like“, „Kommentar“ und „Speichern“. Dadurch wird der Rahmen nicht zur bloßen Fassung, sondern zum konzeptuellen Bestandteil der Arbeit: Er ergänzt die Malerei um das System digitaler Aufmerksamkeit.
In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben. Zu jedem Werk entwerfe und baue ich selbst einen Künstlerrahmen, der mithilfe handwerklicher und konzeptueller Sorgfalt eine Gesamtwirkung anstrebt.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen und einem Künstlerrahmen, der selbst gestaltet, entworfen und gefertigt wurde, versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite.
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AuftragsarbeitenAlexej Eisner
In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.
Ausstellungen (Auswahl)
2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.
2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.
2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.
2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.
2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.
2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.
2020 – »Grafikbörse«, Borken.
Auszeichnungen/Stipendien
10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik
10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.
2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.
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