»nordlicht«
| Edition | Limitierte Edition |
|---|---|
| Sujet | Porträt |
| Technik | Zeichnung |
| Höhe | 40.2 cm |
| Breite | 35 cm |
| Länge/Tiefe | 0.5 cm |
Holzschnitt in Eigenabzug
Druckstock: 21 × 21 cm
Limitierte Edition: 10
»nordlicht« ist ein Holzschnitt, der mit starken Schwarz-Weiß-Kontrasten und sichtbaren Schnittspuren arbeitet. Im Zentrum steht eine Figur, die von einem abstrahierten Lichtmotiv begleitet wird. Mich interessiert dabei weniger eine direkte Darstellung des Nordlichts als vielmehr die Stimmung, die daraus entsteht: ein Moment von Aufmerksamkeit, Orientierung und innerer Sammlung.
Die Arbeit nutzt die Eigenheiten des Holzschnitts bewusst: harte Kontraste, kantige Linien und eine rohe Materialspur. Dadurch wird das Bild nicht geglättet, sondern bleibt als physisch geschnittene Form erfahrbar. Zwischen Figur, Zeichen und fragmentiertem Raum entsteht eine Bildsituation, in der Orientierung, Präsenz und Wahrnehmung miteinander verschränkt werden.
Meine Druckgrafiken drucke ich alle in Handabzügen und benutze ausschließlich klassische hochpigmentierte Druckerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben, sowie hochwertiges säurefreies Papier.
»nordlicht« erscheint in einer limitierten Auflage von zehn signierten Eigenabzügen.
Die Premiumedition 1–5/10 wurde auf handgerissenem 300-g/qm-Hahnemühle-Büttenpapier in den Maßen 40,2 × 35 cm gedruckt.
Die Standardedition 6–10/10 wurde auf säurefreiem 200-g/qm-boesner-Aquarellpapier in den Maßen 46,4 × 33,5 cm gedruckt.
Versand:
Beide Varianten werden ungerahmt versendet – inklusive Echtheitszertifikat und der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer. Die Arbeit ist auf der Frontseite signiert und auf eine kleine Auflage limitiert.
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AuftragsarbeitenAlexej Eisner
In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.
Ausstellungen (Auswahl)
2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.
2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.
2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.
2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.
2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.
2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.
2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.
2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.
2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.
2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.
2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.
2020 – »Grafikbörse«, Borken.
Auszeichnungen/Stipendien
10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik
10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück
06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.
2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.
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