Zwischen Welten - Fragile Ordnung
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Fantasie und Sience-Fiction |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 80 cm |
| Breite | 80 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Der Anblick ist auf etwas gerichtet, das sichtbar nicht natürlich ist und dennoch fasziniert. Eine leuchtende, ruhige Landschaft öffnet sich wie ein Durchblick, eingefasst von kreisförmigen Strukturen. Licht und Farbe wirken gesetzt, beinahe inszeniert. Der Raum erscheint schön, klar und verheißungsvoll, ohne eine reale Lichtquelle zu erkennen. Die Ordnung wirkt nicht gewachsen, sondern hergestellt.
Diese Anziehung ist real. Das Erleben ist real. Das Leuchten zieht an, lädt zum Verweilen ein und genügt im Moment. Die Welt wird gestaltet, verstärkt, zugespitzt. Licht, Farbe und Atmosphäre sind nicht zufällig, sondern darauf ausgerichtet, Anziehung zu erzeugen. Die Welt wirkt verheißungsvoll, manchmal sogar intensiver als die Realität. Und genau deshalb zieht sie uns an. Gleichzeitig bleibt sichtbar, dass dieser Zustand keinen Bestand hat. Die Formen lösen sich an den Rändern auf, Farben liegen fragmentarisch nebeneinander, alles wirkt beweglich und jederzeit veränderbar. Die Welt erscheint ruhig, aber nicht stabil.
So lässt sich das Bild als Sinnbild für eine Erfahrung lesen, in der wir uns bewusst auf etwas einlassen, von dem wir wissen, dass es vorübergehend ist. Nicht aus Täuschung, sondern weil der Moment selbst reicht. Darüber hinaus spiegelt es unser Leben zwischen realen und künstlich erzeugten Erfahrungen. Auch dort lassen wir uns von Momenten binden, die gezielt gestaltet sind und schnell wieder verschwinden können. Dass sie nicht bleiben, nimmt ihnen nicht ihre Wirkung.
Wir lassen uns bewusst auf etwas ein, das nicht bleibt oder vielleicht nie wirklich echt ist. Nicht, weil wir glauben, dass es Bestand hat, sondern weil es Intensität liefert, wenn wir sie brauchen, und weil es genügt, dass es sich für einen kurzen Moment echt anfühlt.
Material / Technik:
Die Landschaft ist mit hochwertigen Acrylfarben gemalt. Das Originalgemälde ist mit einem Firnis versiegelt und vorne und hinten signiert. An der Rückseite der Leinwand befinden sich drei Sägezahnaufhänger. Die Rückseite ist mit einer Kreuzverstrebung versehen, die dem Keilrahmen zusätzliche Stabilität verleiht.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Vorder- und Rückseite.
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AuftragsarbeitenMelissa Faltermeier
Während entdeckte ich meine Vorliebe für die Landschaftsmalerei. Insbesondere auf den Malerei-Exkursionen, an denen ich regelmäßig teilnahm, erfuhr ich eine intensive Verbindung zur Natur und eine Begeisterung für die Vielfalt der Farben, die uns oft im Alltag entgehen. Ich verliere mich häufig in den vielen Facetten der Natur und betrachte sie mit einem differenzierten Blick.
In meinen Werken, die vorwiegend mit Acrylfarbe entstehen, ist es mir ein Anliegen, die Vielfalt der Farben, welche bei genauer Beobachtung in der Natur zu entdecken sind, hervorzuheben und zu übersteigern. Dabei verfremde ich die Farben und verändere sie bewusst, um einzigartige Farb- und Lichtstimmungen zu erzeugen. Trotz dieser Veränderungen ist es für mich von großer Bedeutung, die Formen nah am Beobachtbaren und an der Natur zu halten
Durch die Verfremdungen der Farben gelingt es mir oft, mystische, dunkle, stürmische und dynamische Farbsituationen zu erzeugen. Meine Wahl ruhiger Motive, wie einzelner Bäume oder ferner Wolkenlandschaften, harmoniert optimal mit einer dynamischen Farbwahl und Farbsetzung. Dadurch werden meine Landschaften sowohl ruhig als auch dynamisch und wild. Sie zeichnen sich durch Kontraste zwischen Helligkeit und Dunkelheit, zwischen Tristheit und leuchtenden Farben aus.
Durch meine einzigartigen Farb- und Lichtstimmungen, meine Verfremdungen der Wirklichkeit und meine stetige Weiterentwicklung hebe ich mich von anderen Landschaftsmalereien ab. Meine Werke bieten dem Betrachter eine besondere künstlerische Erfahrung, die ihn in eine Welt voller einzigartiger Stimmungen und Empfindungen eintauchen lässt.
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