War war, bleibt
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Landschaft |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 80 cm |
| Breite | 60 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Der Blick schweift über eine karge, dunkle Landschaft unter einem bewegten Himmel. Der Boden wirkt steinig und erschöpft, als hätten Hitze oder Übernutzung ihn gezeichnet. Zwischen den grauen und grünen Flächen leuchten vereinzelte rote Spuren, die an Glut erinnern. In der Ferne ragen noch einige Äste und Strukturen auf. Sie stehen als Überreste dessen, was hier einmal war. Das Licht am Himmel bleibt unruhig, als würde sich die Atmosphäre langsam neu ordnen.
Die Landschaft zeigt, wie Eingriffe Landschaften verändern und wie diese Veränderungen bestehen bleiben. Die Erde bewahrt Spuren vergangener Eingriffe. So wird die Landschaft zu einem sichtbaren Archiv menschlicher Entscheidungen. Doch auch aus einer gezeichneten Landschaft entstehen neue Formen und Farben. Veränderung wird sichtbar, während die Spuren des Vergangenen bestehen bleiben.
Handlungen haben Nachwirkungen, in der Natur ebenso wie in uns selbst. Erneuerung geschieht, aber sie löscht nicht, was war. Jede Spur bleibt Teil des Ganzen und formt, was danach entsteht. Weiterzugehen bedeutet, mit den Folgen der eigenen Entscheidungen zu leben. Alles, was wir tun, hinterlässt Wirkung. Darin liegt Verantwortung. Was gewesen ist, bleibt und prägt. Wer weitergeht, kann aus dem Gewesenen Neues entstehen lassen.
Material / Technik:
Acryl auf Leinwand in Schattenfugenrahmen. Die Landschaft ist mit hochwertigen Acrylfarben gemalt. Das Originalgemälde ist mit einem Firnis von Lascaux versiegelt und vorne und hinten signiert.
Rahmen:
Der Schattenfugenrahmen ist beim Kauf enthalten. Dieser Rahmen enthält keine Glasscheibe. Das Gemälde ist an der Rückseite in den Rahmen geschraubt. Das Besondere an einem Schattenfugenrahmen ist die Sichtfuge zwischen dem Keilrahmen und dem äußeren Rahmen: Auf diese Weise wird das Motiv in den Fokus des Betrachters gehoben. Der Schattenfugenrahmen aus Massivholz ist schwarz lackiert, sodass die Maserung noch erkennbar ist. An der Rückseite befinden sich drei Sägezahnaufhänger, in der Mitte und an den beiden Seiten.
Außenmaße des Rahmens: 84 x 64 cm
Tiefe des Rahmens: 37 mm
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat, Rahmen und Signatur auf der Vorder- und Rückseite.
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AuftragsarbeitenMelissa Faltermeier
Während entdeckte ich meine Vorliebe für die Landschaftsmalerei. Insbesondere auf den Malerei-Exkursionen, an denen ich regelmäßig teilnahm, erfuhr ich eine intensive Verbindung zur Natur und eine Begeisterung für die Vielfalt der Farben, die uns oft im Alltag entgehen. Ich verliere mich häufig in den vielen Facetten der Natur und betrachte sie mit einem differenzierten Blick.
In meinen Werken, die vorwiegend mit Acrylfarbe entstehen, ist es mir ein Anliegen, die Vielfalt der Farben, welche bei genauer Beobachtung in der Natur zu entdecken sind, hervorzuheben und zu übersteigern. Dabei verfremde ich die Farben und verändere sie bewusst, um einzigartige Farb- und Lichtstimmungen zu erzeugen. Trotz dieser Veränderungen ist es für mich von großer Bedeutung, die Formen nah am Beobachtbaren und an der Natur zu halten
Durch die Verfremdungen der Farben gelingt es mir oft, mystische, dunkle, stürmische und dynamische Farbsituationen zu erzeugen. Meine Wahl ruhiger Motive, wie einzelner Bäume oder ferner Wolkenlandschaften, harmoniert optimal mit einer dynamischen Farbwahl und Farbsetzung. Dadurch werden meine Landschaften sowohl ruhig als auch dynamisch und wild. Sie zeichnen sich durch Kontraste zwischen Helligkeit und Dunkelheit, zwischen Tristheit und leuchtenden Farben aus.
Durch meine einzigartigen Farb- und Lichtstimmungen, meine Verfremdungen der Wirklichkeit und meine stetige Weiterentwicklung hebe ich mich von anderen Landschaftsmalereien ab. Meine Werke bieten dem Betrachter eine besondere künstlerische Erfahrung, die ihn in eine Welt voller einzigartiger Stimmungen und Empfindungen eintauchen lässt.
- 2025 Teilnahme an der Kunstwerkstatt der Ostbayernschau Straubing
- 2024 Kunst trifft Kirche: Zwischen Abstraktion und Sehnsucht
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