Titanic mit ausreichend Rettungsbooten
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Mythologie und Symbolismus |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 75 cm |
| Breite | 190 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Leinwand
Technik:
Öl
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
Die Titanic war eines meiner ersten Motive, die ich als Kind gemalt und getöpfert habe. Die Titanic als Metapher für den Untergang des Glaubens an den menschlichen Fortschritt und auf einer abstrakteren Ebene, als Chiffre für den Untergang der menschlichen Ideale.
Ich muss dabei auch an Heiner Müller denken, der den Kapitalismus auf die Phrase „Für Alle reicht es nicht!“ zuspitzte und auf der anderen Seite den Kommunismus unter das Motto „Alle oder Keiner!“ stellte.
Wenn ich an Heiner Müller denke, erinnere ich mich gerne an die Worte von Alexander Kluge, der gebetsmühlenartig wiederholt, dass wir die Notausgänge kennen müssen: Dieses Wissen um die Notausgänge steht metaphorisch für das Finden von Auswegen, Hoffnung und Alternativen in ausweglosen Situationen, Krisen oder bei politischen Versagen. Diese Perspektive oder die Suche nach den Notausgängen begeistert mich seither. Obwohl das Schicksal der Titanic schon bei der Namensgebung eingeschrieben worden ist - die Titanen wurden von Olympischen Götter nach ihrem Aufstand unter den Meeresboden gesperrt - habe ich mir überlegt, die HMS Titanic mit ausreichend Rettungsbooten auszustatten. Es war etwas schwierig die Ästhetik dieses Schiffes zu wahren, weil man die Rettungsboote mehr als verdoppeln musste, damit alle 2.224 Personen gerettet werden können.
So wird aus einer Katastrophe also ein Wendepunkt mit glücklichem Ausgang. So wie Äneas aus dem brennenden Troja mit seinem Papa, Kindern und Penaten, also Hausgeistern, als Kriegsflüchtling über Karthago und Rom als erster Europäer auftrat.
Eine Cousine oder Verwandte dieser Geschichte, die mir zu dieser Malerei eingefallen ist:
"Der Polizeipräsident war verwundert, dass keine Menschen dem Brand, der die Oper zum Karneval in Köln völlig zerstörte, zum Opfer gefallen sind. Ihm wurde berichtet, dass die gut gelaunten Karnevalisten zwei Bolognesen bildeten und durch die Notausgänge, jeweils den Vorderen an der Schulter fassend, vergnügt tanzten. Keiner blieb zurück.
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AuftragsarbeitenToninho Dingl
Ausstellungen:
2014 Kultur im Rathaus, Altötting
2015 ORF Landesstudio, Salzburg
2016 International Art Exhibition Kalkutta
2016 Schloss Klessheim, Salzburg
2017 Stadtgalerie Altötting
2018 Osterfestspiele Salzburg
2019 Gruppenausstellung, Galerie Knecht und Burster, Karlsruhe
2019 Gotischer Kasten, Eggenfelden.
2019 Adorno und die Medien im Museum für zeitgenössische Kunst und Medien (ZKM), Karlsruhe.
2021 MISA Messe in St. Agnes / Galerie Johann König
2021 Gruppenausstellung in den Pittler-Werken in Leipzig
2021 Gruppenausstellung „Small is beautiful“ in der Galerie Mathias Mayr, Innsbruck
2021 Winterausstellung der Akademie der Bildenden Künste kuratiert von C. Wasmuht, K. Lindena und M. Plessen, Karlsruhe
2022 Januar: Annika Nuttall Gallery, Aarhus, Dänemark
2022 Mai: mit Jorgen May im Kulturhaus Holzapfel, Tyrlaching
2022 September: Burg, Tittmoning
2023 März: Kunstverein Worms
2023 Galerie Mathias Mayr, Gruppenausstellung, Innsbruck
2023 Realität vs. Illusion, Gruppenausstellung, Kunstverein Worms
2023 Farveladen/Malkasten! Annika Nutall, Aarhus
2023 Gruppenausstellung mit dem Kunstverein Plattform 11, Metzingen
2023 Mindestens haltbar bis: siehe… Baumhaus Galerie, Köln
2023 Stereotypen, Better Go South, Berlin.
2023 Echt Jetzt! Museum der zeitgenössischen Kunst, Heidenheim
2024 Art Karlsruhe mit Gallery Uhlig, Karlsruhe 2024 Paperworks Liason Better Go South Group Show, Stuttgart
2024 GOAT Solo Show mit Better Go South, Stuttgart
2024 Enter Art Fair Copenhagen mit Gallery Uhlig, Kopenhagen
2024 Styling Point mit Franz Ackermann, St. Gallen
2024 Parallel Art Fair Vienna mit Art Collection Schilchtner, Wien
2024 13 a dozen curated by Joachim Lambrechts, Stuttgart
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