She is fighting

Edition Unikat
Sujet Sonstiges
Technik Malerei
Höhe 150 cm
Breite 130 cm
Länge/Tiefe 2 cm

2.900,00 €*

Beschreibung
Jahr: 2026


Material: Acryl auf Leinwand


Technik: Malerei


Versand: Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.



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Anja Edelmann

Kunsthochschule: AdBK-K (Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor)

Studiengang: Diplom Zeichnung und Malerei bei Prof. Markus Lüpertz


Meisterschülerin von Prof. Markus Lüpertz


Mitglied im BBK Berlin

auf Studierenden Kunstmarkt seit 2025 


ARTIST STATEMENT


Meine Malerei entsteht aus der Spannung widerstreitender Kräfte – dem Schönen und Hässlichen, Hellen und Dunklen, Körperlichen und Geistigen. Abstraktion ist für mich ein Akt der Verinnerlichung, ein Mittel, um das Unsichtbare erfahrbar zu machen. Figürliches und Abstraktes, Fleisch und Raum, Präsenz und Auflösung stehen in ständigem Dialog. Historische Vorbilder – von Tizian über Velázquez und Goya bis Courbet – dienen als Resonanzraum, dessen Ausdrucksweisen und Sehgewohnheiten ich befrage und transformiere.

Meine Jahre am Theater und an der Oper haben meine Malerei geprägt. Ich denke in Szenen, in Stimmungen, in inneren Zuständen – beeinflusst von Jürgen Rose, Dieter Dorn und Thomas Ostermeier. Aktuell studiere ich neu bei Markus Lüpertz. Meine Malerei gewinnt durch ihn an Ausdrucksvermögen und Ernsthaftigkeit, in der Reibung entwickle ich meine eigene Position zwischen Figuration und Abstraktion.

Meine Frauenfiguren verkörpern Stärke und Verletzlichkeit zugleich – ein Akt der Selbstbehauptung und der Befragung tradierter Sehgewohnheiten. Ein gutes Bild muss für mich einen Sog entfalten – beides, ein Rätsel und ein Versprechen sein.



BIOGRAFIE


Anja Edelmann, geboren in Heidenheim

lebt und arbeitet in Berlin


Ausbildung


1991 - 1997 Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
- zunächst Studium der Malerei bei Prof. Moritz Baumgartl
- ab 1993 Studium Kostüm- und Bühnenbild bei Prof. Jürgen Rose

2003 - 2006 Universität der Künste Berlin
- Postgraduales Masterstudium, Master of Arts am Institut Art in Context

seit 2023 Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor
- Studium der Malerei bei Prof. Markus Lüpertz


Werdegang


1997 - 2000 
Bayerische Staatsoper München, Münchener Kammerspiele, Metropolitan Opera in New York (Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Jürgen Rose)


Bis 2004
 Burgtheater Wien, Schaubühne Berlin, Theater am Turm Frankfurt u.a.
(Freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin)

2011-2016
 Kulturagentenprogramm Berlin, Kulturstiftung des Bundes, Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Senat Berlin (Kulturagentin)

2016-2018
 Bauhaus Archiv Museum für Gestaltung, Berlin (Curator of Art Education/ Bauhaus-Agentin)


Buchprojekte und Veröffentlichungen u.a. mit Tate Publishing, Staatl. Museen zu Berlin, Freunde der Nationalgalerie, Stiftung Bauhaus sowie Freie künstlerische Projekte und Interventionen u.a.

Das Museum der Gefühle im Museum der Dinge (2008) im Bode Museum (2012)    


seit 2018 endlich nur noch Künstlerin


Ausstellungen


2026 

ZEHN MAL ANDERS Abschlußklasse Prof. Markus Lüpertz Galerie Raum für Kunst Nürnberg (G)

ABSCHLUSSAUSSTELLUNG Aufbau-und Meisterklasse Prof. Markus Lüpertz, ADBK-K (G)


2024

Ankauf der ständigen Sammlung in der Bayerischen Staatsoper München, "Jürgen Rose" für die Ahnengalerie


IN WEITER FERNE SO NAH mit Christel Fetzer und Patrick Cierpka, Schranne Giengen an der Brenz (G)

SAYWARD, Victoria, Canada (E)

JÜRGEN ROSE, Bayerische Staatsoper München, Ahnengalerie
im Auftrag der Freunde des Nationaltheaters München


2022
Z

ZWISCHEN DEN WELTEN
 Salon für Kultur und Kommunikation, München (E)



„Anja Edelmanns malerischer Ansatz geht ganz konsequent von den primären malerischen Mitteln aus, also von Farbe, Pinselzug, Fläche, Form und Linie, die sie ohne Bezug zu gegenständlichen Motiven einsetzt. D.h. am Anfang ihrer malerischen Arbeit steht ein farbgetränkter Pinselzug auf der Leinwand, aus dem sie in einem intuitiven Arbeitsprozess abstrakten Kompositionen entwickelt. Dabei spielt sie mit den Gegensätzen, welche die rein malerischen Mittel bieten: D.h. sie arbeitet mit Farb- und Formkontrasten, mit Linien- und Flächenformen, mit pastosem und lasierendem Farbauftrag oder mit Hell- und Dunkelwirkungen. Ihr Ziel ist es dabei, im Malprozess Brüche und/oder Korrespondenzen zu erzeugen, die sie nicht geplant hat, sondern erst im Malprozess entstehen. Oder wie sie es selbst formuliert: „Am Ende muss mich ein Bild überraschen.“ Mit diesem Anspruch steht sie in der Tradition der gestischen Abstraktion, die in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand und erstmals in der Geschichte der Kunst den Malakt als offenen Prozess begriff, der eben neue, unerwartete Bilder hervorbringen sollte.
Die Faszination, die vom Umgang mit den rein malerischen Mitteln Farbe, Pinselzug, Fläche, Form und Linie ausgeht, ist auch in den gegenständlichen Bildern zu spüren, die eine zweite Werkgruppe im Schaffen von Anja Edelmann bildet.

" Dr. Rene Hirner (ehemaliger Leiter des Kunstmuseums Heidenheim) anlässlich der Gruppenausstellung "IN WEITER FERNE SO NAH" 2024



„Vor dem Hintergrund ihres Werdegangs führt Anja Edelmann uns mit ihrer Kunst in zwei scheinbar gegensätzliche Sphären. 

Zum einen in eine von fulminanten Gesten aus Farbe, Fülle, Emotion geprägte Welt. Besonnen oder verschwenderisch, lichtvoll und hintergründig. Andeutungen von Dunkelheit, auch das; doch spürbar, fühlbar bleiben stets Anmut, Freude, Zärtlichkeit. Es ist das Erlebnis von Abstraktion: frei und ungestüm und doch behütet, in rückhaltloser Intensität.

Zum anderen die Faszination des Konkreten. Figuren, Personen, Persönlichkeiten; Mensch und Tier. Es ist eine Einladung in die Welten ihrer Geschöpfe. Die Chance, in ihnen zu lesen. Das Wagnis, sich auch selbst dort zu begegnen. In ihrem Blick sich zu erkennen. Verstehen. Zurückbleiben mit einem Lächeln, mit Wehmut, mit Sehnsucht: mit allem eben, was man fühlt. 

Gemein ist beiden Sphären, der abstrakten wie der figürlichen, ihr Geheimnis; das Überraschungsmoment, das im Erkennen liegt.“

Annette Gilles, 2022





Foto von Anja Edelmann

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