Rote Zeichnung
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Tierdarstellungen |
| Technik | Papierarbeiten - Zeichnung auf Papier |
| Höhe | 50 cm |
| Breite | 22 cm |
| Länge/Tiefe | 0.1 cm |
Technik: Ölkreide auf Papier
Handsigniert auf der Rückseite
Die Zeichnung wird ohne Rahmen versendet.
Die Arbeit wird sicher verpackt.
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Die Arbeit „Rote Zeichnungen“ ist eine Serie von Zeichnungen, die von Bujeok (부적, traditionellen koreanischen Talismane) inspiriert und in meiner visuellen Sprache neu interpretiert wurden.
Früher glaubten Koreaner, dass das Anbringen dieser Bujeok an Körpern, Häusern und anderen Objekten Unglück vertreiben und Glück bringen könne. Die Bedeutung und der Zweck eines Bujeok hängen von den darauf gezeichneten Symbolen ab. In Korea ist der Hahn traditionell ein wichtiges Symbol zur Abwehr von Unglück. In Zeiten ohne Uhren vertrieben die Hähne, die im Morgengrauen krähten, die Geister, die nur nachts aktiv waren. Daneben symbolisiert das Bild eines Karpfens, der aus dem Wasser springt, den Wunsch nach Erfolg, etwa bei einer Schwangerschaft oder bei Prüfungen.
Obwohl Bujeok etwas volksabergläubisch erscheinen mögen, fand ich ihre Formen und die darin enthaltenen Inhalte aus kultureller Perspektive sehr interessant. Besonders faszinierte mich die Vorstellung, dass diese Zeichnungen den Wunsch ausdrücken, dass alle Menschen Unglück überwinden und ein gutes Leben führen. Die Serie „Rote Zeichnungen“ ist unter diesem altkoreanischen Aspekt entstanden. Sie spiegeln meinen gegenwärtigen Zustand sowie meine Wünsche, Sehnsüchte, Geborgenheit und Zuneigung wider.
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AuftragsarbeitenSoyoung Park
"Ich entwickle meine Arbeiten aus der Inspiration, die ich aus der koreanischen Volkskunst schöpfe, und erweitere sie zu einem Dialog zwischen unterschiedlichen kulturellen Traditionen. Mein Interesse an Volkskunst dient mir einerseits als Mittel, meine Sehnsucht nach der Heimat zu verarbeiten, und eröffnet mir andererseits einen Zugang zu archetypischen und symbolischen Motiven, die die tief verwurzelte kulturelle Geschichte eines Volkes widerspiegeln. Im Rahmen zeitgenössischer Kunst suche ich nach übergreifenden Narrativen, die kulturelle Unterschiede zwischen Ostasien und Europa sichtbar machen und zugleich das Potenzial einer produktiven Verschmelzung beider Perspektiven ausloten. Durch den Einsatz vielfältiger Materialien und Techniken gebe ich Erinnerungen, Träumen und Erzählungen eine Form. Dabei verbinde ich Stilsprachen verschiedener Kulturen miteinander und untersuche, wie diese je nach Kontext neu interpretiert, transformiert und übersetzt werden können."
2013 - 2014 Studium der Malerei an der Ewha Womans University, Seoul
2016 - 2021 Studium der Bildenden Kunst an der HfBK Dresden
2022 - 2025 Meisterschülerstudium an der HfBK Dresden