Schrank Serie #37
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Mythologie und Symbolismus |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 16 cm |
| Breite | 13 cm |
| Länge/Tiefe | 1 cm |
Acryl auf Holz, lackiert
***Nur die Arbeiten mit kleinen Scharnieren lassen sich öffnen; diejenigen ohne Scharniere sind fest verklebt.
Größe divers (min. 11 x 15 cm – max. 25 x 25 cm)
Handsigniert auf der Rückseite. Die Arbeit wird sicher verpackt.
Kurzbeschreibung :
Als koreanische Künstlerin setze ich mich in meiner Arbeit intensiv mit den kulturellen Unterschieden zwischen Asien und Europa auseinander. Dabei vereine ich Inspirationen aus der koreanischen Volkskunst mit westlichen Maltechniken, die ich im Laufe meiner Ausbildung erlernt habe.
Die Schrankserie ist von der europäischen Bauernmalerei inspiriert, jedoch stammen die Bildmotive – wie Pflanzen, Tiere und Ornamente – aus der koreanischen Volksmalerei Minhwa 민화.
Minhwa bezeichnet volkstümliche Malerei, die seit der Joseon-Dynastie von einfachen Menschen geschaffen und genutzt wurde. Sie war weit mehr als bloße Dekoration, denn in den Bildern wurden Wünsche und Hoffnungen des täglichen Lebens in symbolischer Form dargestellt. So stehen etwa Kraniche, Hirsche, Pinien oder der Pilz der Unsterblichkeit (Bullocho) für den Wunsch nach einem langen Leben. Abgebildete Tierpaare – wie Enten oder Vögel – symbolisieren eheliche Harmonie und das Glück einer dauerhaften Partnerschaft. Darüber hinaus finden sich auch Symbole für Gelehrsamkeit, Nachkommenschaft, Wohlstand oder allgemeines Lebensglück. In ihrer Gesamtheit spiegeln Minhwa-Bilder den Wunsch wider, dass sich die Hoffnungen der Menschen im eigenen Leben erfüllen mögen.

< Beispiel für eine traditionelle koreanische Volksmalerei

< Beispiel für europäische Bauernmalerei
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AuftragsarbeitenSoyoung Park
"Ich entwickle meine Arbeiten aus der Inspiration, die ich aus der koreanischen Volkskunst schöpfe, und erweitere sie zu einem Dialog zwischen unterschiedlichen kulturellen Traditionen. Mein Interesse an Volkskunst dient mir einerseits als Mittel, meine Sehnsucht nach der Heimat zu verarbeiten, und eröffnet mir andererseits einen Zugang zu archetypischen und symbolischen Motiven, die die tief verwurzelte kulturelle Geschichte eines Volkes widerspiegeln. Im Rahmen zeitgenössischer Kunst suche ich nach übergreifenden Narrativen, die kulturelle Unterschiede zwischen Ostasien und Europa sichtbar machen und zugleich das Potenzial einer produktiven Verschmelzung beider Perspektiven ausloten. Durch den Einsatz vielfältiger Materialien und Techniken gebe ich Erinnerungen, Träumen und Erzählungen eine Form. Dabei verbinde ich Stilsprachen verschiedener Kulturen miteinander und untersuche, wie diese je nach Kontext neu interpretiert, transformiert und übersetzt werden können."
2013 - 2014 Studium der Malerei an der Ewha Womans University, Seoul
2016 - 2021 Studium der Bildenden Kunst an der HfBK Dresden
2022 - 2025 Meisterschülerstudium an der HfBK Dresden