Pingu
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Konzeptkunst / Zeitgenössisch |
| Technik | Performance-Kunst |
| Höhe | 100 cm |
| Breite | 80 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Das Projekt geht von der These aus, dass sich bildende Kunst zunehmend in subkulturellen Kontexten bewegt, während Akteur*innen der Neuen Rechten gezielt populärkulturelle Räume besetzen und umcodieren. Bezugspunkt ist unter anderem die Figur des „Werner Herzog-Pinguins“ als ambivalentes Motiv zwischen Meme-Kultur, Naturbild und ideologischer Aufladung.
Die Arbeit entstand 2021, hat jedoch seither deutlich an Relevanz gewonnen und inhaltlich eine Wendung genommen, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung nicht absehbar war. Vor dem Hintergrund aktueller politischer und medialer Verschiebungen eröffnet sie neue Lesarten im Spannungsfeld von Ästhetik, Ideologie und kultureller Aneignung.
Der Gewinn aus dem Verkauf der Arbeit ermöglicht eine vertiefte Recherche zu komplexen und schwer zugänglichen Themenfeldern, insbesondere im Kontext rechter Bildpolitiken und ihrer Strategien innerhalb digitaler und populärkultureller Öffentlichkeiten.
Material:
Druck auf Stoff aufgespannt auf keilrahmen.
Technik:
Malerei
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
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AuftragsarbeitenEmiliano Bartling
Seit 2024 wird sein Schaffen mit dem Stipendium der renommierten Künstlerförderung des Cusanuswerks gefördert.
Seine Werke zeichnen sich durch einen konzeptuellen Umgang mit Malerei aus, der fast plastisch und skulptural wirkt. Zwischen Bildhaftem und Abstraktion entsteht ein Spannungsfeld, das kunsthistorische Bezüge ebenso wie aktuelle Popkultur, Internetästhetiken und technische Bildwelten aufgreift. Mit Humor und Materiallust hinterfragt er Normen und Sehgewohnheiten und bringt so Ernst und Witz in eine eigenwillige Balance.
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