Noch neu
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Porträt |
| Technik | Zeichnung |
| Höhe | 29.7 cm |
| Breite | 21 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Farbstift, Ölpastell und Papier auf Papier
Technik:
Malerei
Meine Arbeit beginnt mit einer Frage.
Schönheit und Hässlichkeit, Mensch und Natur, Leben und Tod – für mich keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Sache.
Dieses Bild entstand nach einer Beobachtung in Berlin.
Zwei Kinder warteten auf die U-Bahn. Es war kein besonderer Moment. Trotzdem blieb mein Blick an ihnen hängen.
Erwachsene denken oft an ihr Ziel. Wie spät es ist. Wohin sie müssen. Ob sie zu spät kommen.
Die Kinder wirkten anders. Selbst das Warten sah für sie wie ein Spiel aus.
Wenn ich Menschen beobachte, interessieren mich weniger ihre Geschichten als ihre Energie. An diesem Tag sah ich keine Ungeduld. Eher Neugier.
Deshalb ist dieses Bild für mich kein Bild von einer U-Bahn-Station. Es ist ein Bild von einem Blick auf die Welt, in dem noch alles neu erscheint.
Versand:
Die Arbeit wird gerahmt versendet – sicher verpackt mit Polstermaterial – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
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AuftragsarbeitenBoramee Kim
studiert seit 2024 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar.
Ich arbeite intuitiv – oft schneller, als ich denken kann. Eine Farbe, ein Strich, ein Material – und plötzlich geht die Arbeit in eine Richtung, die ich nicht geplant hatte. Genau da wird es interessant.
Meine Zeichnungen und Gemälde sind voll von Körpern, Gesichtern, Kreaturen – oft alles gleichzeitig.
Das bin ich. Verschiedene Ichs: das Sanfte, das Gewalttätige, das Absurde. Mich interessiert, wo die Grenzen zwischen Mensch und Natur, zwischen schön und hässlich, zwischen Leben und Tod eigentlich verlaufen – und ob sie wirklich existieren. Ich glaube eher nicht. Schönheit und Hässlichkeit, Licht und Dunkel, Freude und Schmerz – das sind für mich keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Sache. In meinen Arbeiten versuche ich nicht, sie zu trennen – sondern sie zusammen sichtbar zu machen.
Wenn jemand meine Arbeit ansieht und denkt: „Was ist das denn?" – dann stimmt etwas. Ich arbeite am liebsten, wenn ich selbst über das, was ich gerade gemacht habe, ein bisschen lachen muss. Seltsam, aber irgendwie schön – das ist es, was ich machen will.