Enclosure
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Fantasie und Sience-Fiction |
| Technik | Malerei - Acryl auf Leinwand |
| Höhe | 70 cm |
| Breite | 100 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Acryl auf Leinwand
Technik:
Malerei
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
Über das Werk:
"Enclosure" zu deutsch: "Annäherung"...
In diesem abstrakt - surrealen Acrylbild spiele ich mit organischen Formen und starken Farbkontrasten.
Ich greife teilweise Formen und Ästhetik aus Graffiti - Tags aus meiner urbanen Umgebung mit auf, entledige mich aber des Bezuges zu echten Wörtern oder Schrift.
Die dynamische, energetische Bildsprache suggeriert Bewegung und soll den Betrachter herausfordern.
"Enclosure" - macht für mich einerseits insofern Sinn, da das Bild sich besonders bei Betrachtung aus kurzer Distanz offenbart.
Andererseits ist es mein erstes Gemälde auf Leinwand nach einer längeren Phase in der ich nur Aquarelle und Drucke gemacht habe und somit meine erste "Annäherung" an die Acrylmalerei.
Auf den Titel kam ich bei einem Gespräch mit einem mir bekannten Musiker, der mir den Begriff: “Enclosure" in folgendem Kontext erklärte:
"Ich hab das als Prinzip begriffen musikalisch gesehen eine Note erst spielerisch von oben und unten her zu umspielen bevor man sie dann gezielt - entsprechend betont trifft.
Dabei drückt diese Note, die man als Zielnote begreift, dass Wesen der Akkordstruktur aus, die man beabsichtigt auszudrücken."
Ich konnte mich mit meinem Malprozess in dieser Beschreibung wiederfinden, wie sich das finale Bild durch den Prozess herauskristallisiert.
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AuftragsarbeitenManuel Mohr
Lebt und arbeitet in Leipzig
Ich male farbenfrohe, energetische Bildwelten, in denen gegenständliche Motive auf abstrakte Strukturen treffen. Surreale Elemente verbinden sich mit angedeuteten Landschaften, phantastische Formen mit romantischen Naturausblicken. In meinen Arbeiten entsteht ein vibrierender Dialog zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Traum und Realität.
Meine Malerei ist prozesshaft und intuitiv. Meist beginne ich ohne feste Skizze – nur mit einem Gefühl für Farbe, Rhythmus und Komposition. Schritt für Schritt entwickeln sich Formen, Flächen und Strukturen, die miteinander in Beziehung treten und sich gegenseitig verändern. Gelegentlich integriere ich gegenständliche Motive, die sich wie Knotenpunkte in das Geflecht aus abstrakten Elementen einfügen.
Das bevorzugte Material für meine größeren Formate ist die Acrylfarbe als ideales Medium für prozesshaftes Vorgehen, ergänzt durch Sprühlacke auf selbst grundierten Leinwänden. Mehrere interagierende Farbschichten sowie aleatorische Verfahren wie Dripping, Grattage oder das Abkleben von Formen lassen komplexe Oberflächen und Farbmodulationen entstehen. Besonders interessiert mich das Zusammenspiel von Farben – ihre Harmonie, ihre Spannung und die Art, wie sie Raum, Bewegung und Rhythmus erzeugen. Ähnlich einer musikalischen Komposition arrangiere ich Farben, Formen und Muster zu visuellen Rhythmen und Wiederholungen.
Meine Bilder bewegen sich zwischen Fläche und räumlicher Tiefe, zwischen expressiver Geste und kontrollierter Struktur. Jedes Werk folgt dabei einer eigenen inneren Logik, die sich erst im Verlauf des Malprozesses herauskristallisiert.
Im Zentrum meiner Arbeit steht die Frage nach der menschlichen Wahrnehmung: Wie entsteht unser Bild von Wirklichkeit? Was sehen wir tatsächlich – und was ergänzen wir aus unseren eigenen Vorstellungen? Ich verstehe meine Gemälde als offene Wahrnehmungsräume. Bei längerer Betrachtung treten unterschiedliche Strukturen und Bildräume hervor; jede Betrachterin und jeder Betrachter entdeckt andere Zusammenhänge.
Mit meinen Bildern möchte ich eine unmittelbare, sinnliche Erfahrung ermöglichen. Anstatt das Gesehene sofort rational einzuordnen, lade ich dazu ein, frei zu assoziieren und sich auf Farbe, Rhythmus und Form einzulassen. Irritation kann dabei ein produktiver Moment sein, der gewohnte Wahrnehmungsmuster hinterfragt und neue Perspektiven eröffnet. So werden meine Bilder zu Projektionsflächen für individuelle Assoziationen.
Letztlich entsteht meine Arbeit, weil sie ist für mich selbst ein experimenteller Raum ist: hier exploriere ich das Ungewisse, Unbekannte, Unbewusste in einem für mich rätselhaften Dialog mit dem entstehenden Bild. Und daraus entsteht auch der Dialog zum Betrachter, mit dem Wunsch, Menschen zu inspirieren und ihre Wahrnehmung für die Komplexität und Schönheit der Welt zu sensibilisieren.
Geboren 1987 in Stuttgart, Deutschland
Lebt und arbeitet in Leipzig
AUSBILDUNG / EDUCATION
2014 – 2015
Meisterschüler von Professor Franz Ackermann
2014
Diplom in Malerei / Grafik, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe
2009 – 2014
Studium Malerei / Grafik bei Professor Franz Ackermann
2008 – 2009
Zivildienst
2007
Abitur Gymnasium Überlingen
AUSGEWÄHLTE AUSSTELLUNGEN / SELECTED EXHIBITIONS
2025
„Wachtraum“, Durchblick Galerie Leipzig
2024
„Fliegende Farben“, Boot GgmbH Leipzig
2023
Westfach
2023
„Draw me like one of your dancers“, Werk 2
2016/17
„Galerie Ahnen“, Luis Leu, Karlsruhe
2015
„TOP15“ Meisterschülerausstellung, Reutlingen
2014
„Anschluss“, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Karlsruhe
2014
„Jahresausstellung“, AdBK Karlsruhe
2014
„Mitgliederausstellung“, Badischer Kunstverein, Karlsruhe
2014
„Layers“, Diplomausstellung an der AdBK Karlsruhe
2013
„Mitgliederausstellung“, Badischer Kunstverein, Karlsruhe
2012
„Jahresausstellung“, AdBK Karlsruhe
2012
„Baustelle 5“, Neuwerk, Konstanz
2011
„Jahresausstellung“, AdBK Karlsruhe
PREISE / GRANTS
2011
Preisträger der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
BIBLIOGRAPHIE / BIBLIOGRAPHY
2023
Ahoi, Leipziger Stadtmagazin, „Realität entsteht im Kopf“
2023
Interview mit Leipziger Kunstblog https://ichliebekunst.com/manuel-mohr-herausforderungen-eines-jungen-kuenstlers/
2015
Reutlinger General Anzeiger zur Ausstellung „TOP 15“
2014
Hochschule Karlsruhe zur Ausstellung „Anschluss“
2012
Russ, Julia: „Künstlerische Baustelle“, Südkurier
2011
Hübl, Michael: „Drei Tage für die Schaulust“, Badische Neueste Nachrichten
PUBLIKATIONEN / PUBLICATIONS
2015
Katalog TOP 15 zur gleichnamigen Ausstellung, Herausgegeben von Axel Heil
2014
Katalog zur Dipolomausstellung LAYERS, Herausgegeben von Manuel Mohr