Rundlauf 1, Nr.7
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Abstrakt |
| Technik | Papierarbeiten - Mixed Media auf Papier |
| Höhe | 84 cm |
| Breite | 60 cm |
| Länge/Tiefe | 0.2 cm |
Kohle und Fineliner auf Papier (Stabilo Fineliner (nicht 100% farbecht), es wird ein UV-Glas empfohlen)
Technik:
Zeichnung
Versand:
Die Arbeit wird vorsichtig gerollt und in einer straken Versandhülse versendet - mit Echtheitszertifikat
Beschreibung:
Rundlauf 1, Nr. X gehört zu einer Serie von zwölf Arbeiten, die im Rahmen meiner Masterarbeit an der ABK Stuttgart entstanden sind. Kern der Arbeit war der Versuch, ein intuitiv entstandenes Spirograph-Bild zu rekonstruieren – und dabei zu verstehen, wie komplex und mathematisch präzise dieses vermeintlich simple Zeichenwerkzeug eigentlich ist.
Das entschlüsselte System wurde zum Ausgangspunkt einer ganzen Serie. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Kontrolle und Überraschung, zwischen festgelegtem System und unvorhersehbarem Ergebnis. Sie tragen Aspekte der Op Art, der konstruktiv-konkreten Kunst und der Konzeptkunst in sich: keine symbolische Bedeutung, kein Narrativ – nur Linie, Muster und die Wirkung auf die Wahrnehmung.
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AuftragsarbeitenDominik Olpp
Kunststudent der ABK Stuttgart
In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit Alltagssituationen, Materialität und den technischen Möglichkeiten ihrer Darstellung. Als Künstler habe ich im Rahmen meines Masterstudiums an der ABK Stuttgart insbesondere ein starkes Interesse an der Verbindung von handwerklich-technischer Präzision und visueller Wahrnehmung entwickelt.
Ein besonderes Faible habe ich für hyperrealistische Darstellungsweisen und die damit verbundenen technischen Herausforderungen. Dabei interessiert mich nicht nur die möglichst präzise Abbildung von Material und Oberfläche, sondern auch die Frage, wie sich Wahrnehmung durch technische und formale Mittel gezielt beeinflussen lässt.
Im Zentrum meines aktuellen Masterprojekts steht die Arbeit mit dem Spirographen. Die dabei entstehenden komplexen Linienstrukturen und ihre Überlagerungen eröffnen eine Auseinandersetzung mit Wahrnehmung jenseits einer rein gegenständlichen oder inhaltlichen Bedeutungsebene. Die Linie wird dabei selbst zum bildbestimmenden und wahrnehmungsprägenden Element. Durch Überlagerung, Rhythmus und optische Irritation entstehen visuelle Effekte, die den Betrachter unmittelbar körperlich und visuell ansprechen.
In diesem Zusammenhang bewegt sich meine aktuelle Arbeit zwischen Op Art, Konzeptkunst und Minimal Art. Mich interessiert insbesondere der Moment, in dem die technische Konstruktion eines Bildes und die unmittelbare Erfahrung seiner Wahrnehmung ineinandergreifen.