Hitzewelle 2
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Surrealismus |
| Technik | Zeichnung |
| Höhe | 84 cm |
| Breite | 60 cm |
| Länge/Tiefe | 0.2 cm |
Bleistift und Kreide auf Papier
Technik:
Zeichnung
Versand:
Die Arbeit wird vorsichtig gerollt und in einer straken Versandhülse versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
Beschreibung:
Alltagsszenen bilden den Ausgangspunkt meiner Zeichnungen, die sich zunehmend ins Surreale verschieben. In diesem Werk wird ein gewöhnlicher Kühlschrank zum Sinnbild der extremen Sommerhitze 2026: Er schmilzt förmlich dahin und scheint der Hitze selbst nicht mehr standhalten zu können. Das Vertraute gerät aus dem Gleichgewicht und wird zu einer surrealen Momentaufnahme, in der sich die Grenzen zwischen Alltag, Realität und Absurdität auflösen.
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AuftragsarbeitenDominik Olpp
Kunststudent der ABK Stuttgart
In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit Alltagssituationen, Materialität und den technischen Möglichkeiten ihrer Darstellung. Als Künstler habe ich im Rahmen meines Masterstudiums an der ABK Stuttgart insbesondere ein starkes Interesse an der Verbindung von handwerklich-technischer Präzision und visueller Wahrnehmung entwickelt.
Ein besonderes Faible habe ich für hyperrealistische Darstellungsweisen und die damit verbundenen technischen Herausforderungen. Dabei interessiert mich nicht nur die möglichst präzise Abbildung von Material und Oberfläche, sondern auch die Frage, wie sich Wahrnehmung durch technische und formale Mittel gezielt beeinflussen lässt.
Im Zentrum meines aktuellen Masterprojekts steht die Arbeit mit dem Spirographen. Die dabei entstehenden komplexen Linienstrukturen und ihre Überlagerungen eröffnen eine Auseinandersetzung mit Wahrnehmung jenseits einer rein gegenständlichen oder inhaltlichen Bedeutungsebene. Die Linie wird dabei selbst zum bildbestimmenden und wahrnehmungsprägenden Element. Durch Überlagerung, Rhythmus und optische Irritation entstehen visuelle Effekte, die den Betrachter unmittelbar körperlich und visuell ansprechen.
In diesem Zusammenhang bewegt sich meine aktuelle Arbeit zwischen Op Art, Konzeptkunst und Minimal Art. Mich interessiert insbesondere der Moment, in dem die technische Konstruktion eines Bildes und die unmittelbare Erfahrung seiner Wahrnehmung ineinandergreifen.