Raumkomposition I
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Abstrakt |
| Technik | Malerei - Acryl auf Leinwand |
| Höhe | 140 cm |
| Breite | 100 cm |
| Länge/Tiefe | 1.5 cm |
[Acryl auf Leinwand]
Technik:
[Malerei]
In „Raumkomposition I“ untersucht die Künstlerin die Bedingungen räumlicher Wahrnehmung innerhalb einer reduzierten, konstruktiven Bildsprache. Ausgangspunkt ist eine frei entwickelte Collage, deren Fragmente und Proportionen auf die Leinwand übertragen werden. Dieser Übergang vom experimentellen Papierformat in das großformatige Medium der Malerei bildet den Kern des Werks: Der Raum entsteht nicht als Abbild, sondern als Transformation.
Die Komposition ist geprägt von einem präzisen Verhältnis zwischen Stabilität und Offenheit. Schwarze, vertikale und horizontale Linien spannen ein strukturelles Gerüst auf, das den Bildraum gliedert, während das intensive Orange als energetischer Akzent wirkt und einzelne Bereiche optisch nach vorne drängt. Die neutralen, hellen Flächen schaffen Zonen der Ruhe und geben der Komposition einen Atemraum, der trotz der Klarheit nie statisch wirkt.
Durch den vollständig freihand ausgeführten Prozess bleibt eine leichte Unregelmäßigkeit erhalten, die dem Werk einen menschlichen, pulsierenden Charakter verleiht. Es entsteht eine Balance zwischen konstruktiver Strenge und intuitiver Geste – ein Spannungsfeld, das an Traditionen der konkreten und seriellen Kunst erinnert, jedoch deutlich subjektiver und offener bleibt.
„Raumkomposition I“ thematisiert, wie Raum im Bild nicht durch Illusionstiefe entsteht, sondern durch die Beziehung von Flächen, Kanten und Proportionen. Die Künstlerin nutzt Reduktion als Mittel der Konzentration: Jede Linie, jedes Verhältnis, jede Verschiebung trägt zur Gesamtwirkung bei. So wird das Werk zu einer Studie über Ordnung, Wahrnehmung und den subtilen Übergang zwischen formaler Konstruktion und emotionaler Wirkung.
Acryl auf Leinwand, 140 × 100 cm
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
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AuftragsarbeitenSara von Meer
Malerin
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Künstlerinnen-Statement
Meine Malerei entsteht aus einem Wechselspiel zwischen Erinnerung, Wahrnehmung und Intuition. Manche Bilder entwickeln sich aus konkreten Eindrücken, andere entstehen ohne festen Ausgangspunkt – aus dem Moment heraus.
Ich arbeite prozessorientiert. Das Bild ergibt sich im Tun: durch Überlagerungen, Brüche und Entscheidungen, die sich oft erst während des Malens zeigen. Dabei interessiert mich weniger das abgeschlossene Motiv als der Zustand, in dem sich ein Bild befindet.
Figurative Elemente tauchen auf und lösen sich wieder auf. Formen bleiben fragmentarisch, verschieben sich und verlieren an Eindeutigkeit. Gleichzeitig entstehen Bildräume, die emotional und körperlich erfahrbar sind.
Farbe ist dabei ein zentrales Mittel. Sie ist direkt, intuitiv und oft widersprüchlich. Sie trägt Stimmung, Bewegung und Zeit, ohne etwas eindeutig festzulegen.
In meinen Arbeiten geht es um Übergänge: zwischen Innen und Außen, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Kontrolle und Loslassen.
Die Bilder sind keine abgeschlossenen Aussagen, sondern offene Zustände – sie bleiben in Bewegung.
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Biografie
Geboren in Dernbach (Rheinland-Pfalz).
Lebte und arbeitete mehrere Jahre in Berlin sowie in Zürich.
Heute lebt und arbeitet sie in München.
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Ausbildung
Seit 2024 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor.
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Mitgliedschaften
Seit 2024 Mitglied im Studierenden Kunstmarkt (SKM)
Seit 2024 Mitglied im Kunstverein München
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Ausstellungen
Einzelausstellungen
2026 – BEATBOX ROCKER – Honoring the Past While Looking to the Future, Das Wohnzimmer Giesing
2025 – Dots Everywhere, Das Wohnzimmer Giesing
2025 – Love is the Message, Frauenforum München
Gruppenausstellungen
2025 – Artists for Humanity, Galerie MIM – Raum für Kultur
2025 – Community Ausstellung, SKM Galerie Leipzig
2025 – Akademie der Bildenden Künste, Kolbermoor
2024 – Hello, I love you, lapluspetitegalerie
Galerie, Aix-en-Provence
2024 – Blind Date, Foyer33 Rosenheim