Not the Whole
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Porträt |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 80 cm |
| Breite | 60 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Not the Whole beschäftigt sich mit dem, was von einem Menschen sichtbar ist und mit all dem, was sich dieser Sichtbarkeit entzieht.
Eine schwarze Figur sitzt in einer weißen, beinahe schwerelosen Umgebung. Körperfragmente tauchen aus dem Weiß auf: Hände, Füße, Teile eines Körpers, deren Ursprung und Zusammenhang sich nicht eindeutig erschließen lassen. Es bleibt offen, was sich hinter der Figur befindet, was aus ihr hervorgeht und was überhaupt als real verstanden werden kann. Die leuchtenden Augen bilden dabei einen stillen, unmittelbaren Gegenpunkt einen Moment des bewussten Hierseins.
Das Weiß wird zu einem Raum zwischen Sichtbarkeit und Abwesenheit. Es verbirgt ebenso viel, wie es offenlegt. Der Körper ist präsent, aber niemals vollständig lesbar.
Not the Whole of Me ist für mich eine Auseinandersetzung mit der Idee, dass das Sein eines Menschen nie vollständig in dem aufgeht, was von außen wahrgenommen werden kann. Jeder Mensch trägt eine Ebene in sich, die im Hier und Jetzt anwesend ist, aber nicht vollständig sichtbar wird. Vielleicht ist genau dieses Unsichtbare kein Mangel, sondern ein wesentlicher Teil dessen, wer wir sind.
Das Werk fragt nicht danach, was hinter dem Körper verborgen liegt. Es lässt diese Grenze bewusst offen.
Denn was wir sehen, ist da.
Aber es ist nicht das Ganze.
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
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AuftragsarbeitenViktoria Ovsepian
Viktoria Ovsepian erhielt mehrere Stipendien und Auszeichnungen, darunter ein Residenzstudium an der Magyar Képzőművészeti Egyetem (MKE) Budapest (2021–2022), das EU4ART-Programm für künstlerische Forschung (2022–2023) sowie den Nachwuchspreis für Bildung und Technologie des YETI Dresden (2025).
Artist Statement
In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit dem Spannungsfeld zwischen Realität und Surrealität. Aus Erinnerungen entwickelt sie Arbeiten, deren emotionaler Kern im Zentrum steht. Sie übersetzt innere Zustände , das Unsichtbare zwischen Sehen und Fühlen in eine visuelle Sprache, die subjektiv ist und zugleich universell zugänglich. Ihre Werke machen erfahrbar, dass Erinnerungen nicht nur als Bilder, sondern vor allem als Gefühle im Bewusstsein weiterleben.
In Einzelausstellungen präsentierte sie ihre Arbeiten u. a. im Kunstraum GEH8, Dresden (DESIRABLE TIMES, 2020), an der Magyar Képzőművészeti Egyetem, Budapest (NATURAL PROCESSES, 2021), in der Galerie Mojavari, Berlin (O.T., 2022), in der Galerie Kunstgeheuse (momenta, 2023), in den Historischen Sammlungen Bad Gottleuba-Berggießhübel (Zwischen Mit und Dir, 2023), bei Spring Art Berlin (Garten, 2024) sowie in der Produzentengalerie Hannover 4h-art (Angst und Wut, 2025).
Ihre Arbeiten waren außerdem in zahlreichen Gruppenausstellungen und Versteigerungen zu sehen, darunter Jahresgaben 2025/2026, Kunstverein Mannheim / Ludwigshafen (Vernissage: Freitag, 05.12.2025, 19 Uhr), sowie die Auktion zugunsten von UNICEF (11.10.–14.11.2025), Site Specific, Margit körút 25, Budapest (2022), Abgefahren, Verkehrsmuseum Dresden (2018), Jahresausstellungen und Interventionen an der HfBK Dresden (2018), Über das Jucken, Alte Feuerwache Loschwitz (2019), BOARDING SPACES, Labortheater Dresden – Performance (2020), sowie bei Versteigerungen und Ausstellungen der Sparkasse Dresden (2020, 2024), im Rahmen von NEUBAU – Zeitgemäßer Kunst Dresden (2021) und in der INDA Galeria, Budapest (2021). Ihre Diplom- und Abschlussausstellungen an der HfBK Dresden sowie der Wintersalon des Kunstvereins Meißen (2023) ergänzen ihre Ausstellungserfahrung.
Bevorstehende Veranstaltungen
- Experimenteller Malworkshop & Artist Talk, Café Alex, Dresden 19.12.2025 / 16:00 Uhr
- Experimenteller Malworkshop & Artist Talk, Café Elbsalon, Dresden 15.01.2026 / 19:00 Uhr