Berühre Mich
| Edition | Unikat |
|---|---|
| Sujet | Sonstiges |
| Technik | Malerei |
| Höhe | 50 cm |
| Breite | 40 cm |
| Länge/Tiefe | 2 cm |
Themen wie Verletzlichkeit, Schutz, Transformation und verborgene Werte im Inneren - Ein Gefühl wie das Berühren einer feuchten Oberfläche einer Auster.
Zwischen einer rauen Muschel und der warmen Haut der Hände entsteht ein stiller Dialog - Das Wertvolle liegt oft in dem Verborgenen und wird erst dann sichtbar, wenn jemand den Mut, die Geduld und die Sensibilität aufbringt, das Verschlossene behutsam zu öffnen.
Die Auster gilt seit Jahrhunderten als Symbol für etwas, das von außen unscheinbar wirkt, aber im Inneren etwas Kostbares tragen kann- wie etwa eine Perle. In dem Gemälde steht sie für die verborgene Schönheit, innere Stärke und die Leidenschaft einer ersten Berührung.
Die gemalten Hände sind Sinnbild einer starken Ausdruckskraft. Sie erinnern uns an die Fürsorge, die Schöpfung, die Offenbarung und auch an das kurze Zögern.
Die Komposition ermöglichte mir, feine Lichtreflexe, zarte Hauttöne der Hände und starke Kontraste zwischen dem rauem Muschelgehäuse, weicher menschlicher Haut, verhüllt in Stoff darzustellen. Dadurch entsteht nicht nur ein visuelles, sondern auch ein symbolisches Spannungsfeld zwischen Natur und Mensch, Schutz und Offenbarung.
Die Schale rau, verschlossen, klein, doch tief darin kann Etwas Kostbares sein.
Die Finger ruhn in leisem Mut, behutsam, warm und voller Glut.
Sie ahnen schon im stillen Raum, im Innern lebt ein heller Traum.
Denn was sich fest verschlossen hält, verbirgt oft mehr als nur eine Welt.
Und wer mit ganzen Herz sieht, entdeckt den Schatz, der innen glüht.
MATERIAL
Ölmalerei auf Leinwand 40x50 cm Entstehungsjahr/2025
TECHNIK
Öltechnik
naturalistisch
VERSAND
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite ( +Gedicht auf der Rückseite )
Wird in den abgebildeten Vollholzrahmen (Farbe: Naturell) versandt
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AuftragsarbeitenJulia Sophia Neundorf
In ihrer Arbeitsweise verbindet Julia Sophia Neundorf intuitive Entscheidung mit einer ausgeprägten Sensibilität für Farbe, Dynamik und Komposition. Der Malakt wird dabei selbst zum Forschungsfeld: Wahrnehmung wird nicht nur dargestellt, sondern im Prozess des Malens unmittelbar untersucht.
Ein prägendes Motiv ihrer künstlerischen Biografie ist die frühe Auseinandersetzung mit Grenzerfahrung und Wahrnehmung.
Nach einem schweren Unfall an der Halswirbelsäule, einer damit verbundenen kurzzeitigen Querschnittslähmung und einer frühen Nahtoderfahrung begann Neundorf bereits als Kind zu malen. Als sie ihren Körper allmählich wieder bewegen konnte und Schritt für Schritt ihre Bewegungsfähigkeit zurückgewann, entwickelte sich die Kunst zu einem Ausdrucksraum für das, was sich nicht in Worte fassen ließ. Sie wurde zu einer Möglichkeit, innere Wahrnehmungen und Grenzerfahrungen in eine eigene Bildsprache zu übersetzen.
Aus den ersten Zeichnungen entwickelte sich eine lebenslange Auseinandersetzung mit Malerei und Bildsprache.
Frühe außerschulische Förderung im Bereich der bildenden Kunst legte den Grundstein für ihren weiteren künstlerischen Weg. 2013 wandte sie sich der Bildhauerei zu. Im Anschluss studierte sie Kunst und Literaturwissenschaften und erweiterte dadurch ihre praktische künstlerische Arbeit um eine theoretische und interdisziplinäre Perspektive. Seit 2019 arbeitet sie parallel zu ihrem Studium kontinuierlich im eigenen Atelier.
Julia Sophia Neundorf lebt und arbeitet seit 2014 in Erfurt. Seit 2024 ist sie Künstlerin der Meet Frida Foundation in Hamburg. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Hamburg und Berlin präsentiert.
In ihrer heutigen Praxis verbindet Neundorf intuitive Malprozesse mit einer intensiven Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Präsenz und dem Verhältnis von innerer und äußerer Wirklichkeit. Ihre Expertise liegt insbesondere in der Entwicklung einer unmittelbaren, prozessorientierten Bildsprache, in der nicht die Erklärung eines Erlebnisses, sondern dessen sinnliche und emotionale Erfahrung im Zentrum steht.
Julia Sophia Neundorf ist Bildhauerin und studiert Kunst an der Universität Erfurt unter Prof. Lelah Furgeson (Kanada)
AUSSTELLUNGEN & AUSZEICHNUNGEN
PAST - EINE AUSWAHL
01/1997
Kinderkunstpreis / Gold / europaweite Publikation / Nilpferd
02/1998
Kinderkunstpreis/ Silber / europaweite Publikation / Zirkusclown
04/2012
ABSCHLUSS - Holz-Bildhauerin / Abschlusswerk: Designlampe mit einen Relief Fresko aus Nussholz
10/2012
Saline / Erfurt / Kultur Flaniert /Sketches of Moments
11/2016
Publikation / HANT Magazine für Fotografie
06/2018
Predigerkirche/ Erfurt /
Porträt of Meister Eckhardt
11/2018
Retronom / Erfurt /
Bildflächen / Digital Spaces
12/2020
Design for Global DEMED ERC-Projekt / United Kingdom
05/2021
NURIA Kunstausstellung / Ilmenau Stadtschloss
08/ 2021
Berlinathive / Galerie Michaela Helfrich / Berlin
12/2021
YEA / YOUNG ARTIST / Kunsthaus / Erfurt
10/24
HAAM / Artshow Hamburg
10/24
Aufnahme in die Meet Frida Foundation/ Hamburg
11/24
BAAM / Group Show / Berlin
02/25
Kurhaus Simone / Abstrakt & Figurativ
02/25
Galerie Waidspeicher / Erfurt / The Outline of Control
07/25
Weimar Palais - Theater / Bad Liebenstein
Ehrung der künstlerischen Tätigkeit
09/25
HAAM Group Show / Hamburg
06/26
Galerieraum Def.Nition / Erfurt
Begehbare Installation / Malerei / The Neardeath Experience
Seit Februar 2026 hier zu finden.