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Aimée Bunse

Aimée Bunse studiert an der Kunsthochschule Berlin Weissensee Malerei und wurde mit dem Mart Stam/Deutschlandstipendium 2026 ausgezeichnet.


Sie arbeitet ohne Vorzeichnungen und entwickelt die Bilder in vielen Schichten. Der malerische Prozess ist offen, reagierend und schnell. Formen entstehen im Arbeiten, werden übermalt, verschoben oder aufgelöst. Spuren bleiben sichtbar und verdichten sich zu einem Bildzustand zwischen Festhalten und Bewegung.

In ihren Malereien stellt sie Fragen über das Aufbrechen und Überwinden von persönlichen und gesellschaftlichen Grenzen. Bunse beschäftigt sich mit Identität und der Suche nach Heimat und Zugehörigkeit, sowie der Frage, wie man als weibliche* Person Raum einnehmen und nutzen kann. Das Aufbrechen der Ordnung zeigt sich nicht als eindeutiger Moment, sondern als fragiler Zustand zwischen Widerstand und Zurückweisung. Als Ausgangspunkt nutzt Aimée Bunse häufig sich selbst als Protagonistin, Fotografien aus WhatsApp Familien Chats und Erinnerungen.

Foto von Aimée Bunse

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