Matthea

by Matthea

Kunstpreise verstehen – der Künstlerfaktor erklärt

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Künstlerfaktor erklärt, wie Kunstpreise entstehen: Die Größe eines Werks wird mit einem individuellen Faktor multipliziert, der Erfahrung, Sichtbarkeit und Nachfrage der Künstler*innen widerspiegelt. Starte damit, Werke hinsichtlich Größe und Künstlerfaktor zu vergleichen und achte auf Entwicklung, Ausstellungen und Marktpräsenz der Künstler*innen als wichtige Preisindikatoren. 
  • Der Artikel hilft dir, Kunstpreise besser einzuordnen, Unterschiede zwischen ähnlich großen Werken zu verstehen und mehr Sicherheit beim Kauf oder Verkauf von Kunst zu gewinnen.
  • Besonders relevant für Einsteigerinnen im Kunstkauf, Sammlerinnen und Künstler*innen, die ihre Preisgestaltung nachvollziehbar und konsistent entwickeln möchten.
  • Die Beispiele und Tipps zeigen praxisnah, wie sich Preise durch steigende Sichtbarkeit entwickeln und wie eine klare, langfristige Preisstrategie Vertrauen im Kunstmarkt schafft.

Wenn du schon einmal vor einem Kunstwerk gestanden hast und dich gefragt hast: „Wie entsteht der Preis von Kunst?“, bist du damit nicht allein. Gerade für Käufer*innen wirkt die Preisgestaltung oft schwer greifbar. Anders als zum Beispiel bei Immobilien oder in vielen anderen Branchen gibt es keinen ‚Kunstpreis-Spiegel‘. Dafür gibt es ein anderes Konzept, das mehr Klarheit bringt: der Künstlerfaktor.

Der Künstlerfaktor schafft eine nachvollziehbare Grundlage, die sowohl für Käufer*innen Transparenz bietet als auch Künstler*innen eine klare Struktur in ihrer Preisentwicklung ermöglicht. Er zeigt, wie sich der Preis eines Kunstwerks berechnen lässt, und gleichzeitig, welche Rolle Erfahrung, Sichtbarkeit und Entwicklung der Kunstschaffenden dabei spielen.


Der Künstlerfaktor als Grundlage für die Preisberechnung

Der Künstlerfaktor basiert auf einer einfachen Idee: Die Größe eines Werks wird mit einem individuellen Faktor multipliziert. Daraus ergibt sich eine nachvollziehbare Formel, mit der sich der Kunstpreis berechnen lässt. In der Praxis bedeutet das: Höhe und Breite eines Kunstwerks werden addiert und anschließend mit dem Künstlerfaktor multipliziert. Auf diese Weise entsteht ein Verkaufspreis, der sich nicht nur an der physischen Dimension orientiert, sondern auch an der künstlerischen Entwicklung der Person hinter dem Werk.

Die Frage „Wie entsteht der Preis von Kunst?“ lässt sich selten mit einem einzigen Kriterium beantworten. Gerade deshalb ist der Künstlerfaktor so hilfreich. Er verbindet objektive Aspekte wie die Größe eines Werks mit subjektiven Faktoren wie künstlerischer Reputation und Marktresonanz. Für Käufer*innen wird so verständlicher, warum zwei Werke ähnlicher Größe unterschiedlich viel kosten können. Für Kunstschaffende wiederum bietet diese Methode eine verlässliche Orientierung, um den eigenen Verkaufspreis von Kunst konsistent zu gestalten. 

Das Ergebnis ist eine Preisstruktur, die innerhalb eines Werkzyklus konsistent bleibt und gleichzeitig Raum für Entwicklung lässt. Für Käufer*innen schafft das Vertrauen und Vergleichbarkeit. Für Kunstschaffende entsteht eine klare Linie, die es erleichtert, Preise langfristig zu planen und anzupassen.



Welche Faktoren den Künstlerfaktor bestimmen

Der Künstlerfaktor selbst ist kein festgelegter Wert, sondern entwickelt sich im Laufe der künstlerischen Laufbahn. Er spiegelt die Position eines Künstlers oder einer Künstlerin im Kunstmarkt wider. Zu den entscheidenden Einflussgrößen gehören Ausbildung, Ausstellungen, Präsenz in Sammlungen, Auszeichnungen sowie die Kontinuität von Verkäufen. Mit wachsender Erfahrung, steigender Sichtbarkeit und zunehmender Nachfrage erhöht sich in der Regel auch der Faktor. Für Käufer*innen bedeutet das: Der Preis eines Kunstwerks ist immer auch Ausdruck der bisherigen Entwicklung und Anerkennung der künstlerischen Arbeit. Für Künstler*innen zeigt sich darin eine wichtige Perspektive, denn der eigene Marktwert ist nicht statisch, sondern kann sich gezielt weiterentwickeln


Künstlerfaktor verdoppeln - ein SKM-Künstler auf Erfolgswegen

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A Little Anatolian Breeze
70 x 50

€770.00*
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Abstrologie
60 x 50

€170.00*
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Accusation without Punishment
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Accusation without Punishment (Limitierte Fine Art Print Edition)
80 x 80

€300.00*
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Adaptation without Inclusion
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€5,600.00*
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Akzeptanzspur
25 x 25

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Allegory of Memory
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Awakening In Fire (ausgestellt im Deutschen Bundestag)
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€1,200.00*
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Kaan Ege Önal ist schon lange bei Studierenden-Kunstmarkt aktiv und konnte über die Zeit seinen Künstlerfaktor und damit den Wert seiner Kunst deutlich steigern. Im Jahr 2022 kosteten die Kunstwerke von Önal mit den Maßen 130x120cm 2.500€. Das bedeutet sein Künstlerfaktor betrug 10. Seitdem stellte er seine Arbeiten auf Messen, im deutschen Bundestag und der Pinakothek der Moderne aus und entwickelte seinen charakteristischen Stil weiter. Dadurch ist seine Kunst heute deutlich mehr wert: 2026 kostet ein Kunstwerk von Önal mit denselben Maßen 5.000€, d.h. der Künstlerfaktor liegt bei 20. An dieser Entwicklung zeigt sich auch deutlich, wie lukrativ es sein kann, in junge Künstler*innen zu investieren. Mehr Tipps zur Kunstinvestition findest du auch hier.


Die Entwicklung des Künstlerfaktors von Kaan Ege Önal


Praktische Tipps für den erfolgreichen Kunstverkauf

  • Klare Preisentwicklung: Kunstpreise sollten idealerweise nur steigen, nicht sinken, um Vertrauen und Stabilität im Markt zu schaffen.
  • Konsistente Preislinie: Vergleichbare Werke sollten ähnlich bepreist sein, Abweichungen lassen sich durch besondere Techniken oder Materialien begründen.
  • Langfristige Strategie: Preise sollten nicht kurzfristig an Nachfrage angepasst werden, sondern auf einer durchdachten, stabilen Kalkulation basieren, z. B. über den Künstlerfaktor.
  • Keine Rabatte: Ausverkäufe oder Sonderaktionen sind unüblich und können den wahrgenommenen Wert schwächen.
  • Balance finden: Künstler*innen sollten zwischen niedrigeren Preisen mit höherem Absatz und höheren Preisen mit selektiveren Verkäufen abwägen und Preisänderungen nachvollziehbar gestalten, z. B. durch steigende Sichtbarkeit oder Ausstellungen.

Häufig gestellte Fragen

Studierenden Kunstmarkt ist die führende Plattform im deutschsprachigen Raum für studentische Kunst. Sie ermöglicht Kunstinteressierten und KunstliebhaberInnen Kunstwerke direkt von Kunststudierenden zu kaufen und sie somit während des Studiums finanziell zu unterstützen.

Studierenden Kunstmarkt wurde 2020 von Erich Reich und seinem Bruder gegründet. Erich ist noch immer Geschäftsführer von Studierenden Kunstmarkt und hat es gemeinsam mit seinem Team geschafft, eine Plattform zu kreieren, die Kunstliebhaber, Kunstinteressierte und Kunststudierende zusammenzubringen. Bis heute ist Studierenden Kunstmarkt komplett selbst finanziert und hat keine externen Gelder von Investoren aufgenommen.

Zu jedem Zeitpunkt gibt es mehrere hundert Kunststudierende und mehrere tausend Kunstwerke auf Studierenden Kunstmarkt. Ein guter Einstieg, um einen ersten Überblick über die KünstlerInnen zu erhalten, ist die Kategorie KünstlerInnen des Monats.

Genau so wie normale Galerien, erhält Studierenden Kunstmarkt eine Provision pro verkauftem Bild. Damit wird der Betrieb der Plattform, die Instandhaltung, sowie die Angestellten von Studierenden Kunstmarkt finanziert. Zusätzlich unterstützen wir die Studierenden, stehen beratend bei allen Fragen zur Verfügung und schalten kostenlos Werbung für die Studierenden auf Instagram, Facebook, Google und unserem E-Mail Newsletter mit mehreren tausend KunstliebhaberInnen als Abonnenten.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du beginnen kannst, in junge Künstler:innen auf Studierenden Kunstmarkt zu investieren. Eine Möglichkeit ist es, dass du dich zu unserem kostenlosen E-Mail Kurs “In 7 Tagen zum Kunst Profi” anmeldest. Dort teilen wir ein paar basics mit dir und auch einige unserer Geheimtipps, welche Künstler:innen besonders viel Potential haben. Mehr erfahren

Schau dir unsere beliebtesten Künstler:innen auf Studierenden Kunstmarkt an

Toninho Dingl
Johanna Failer
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Fancheng Xu
Valerie Cee
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Kaan Ege Önal
Tom Gully
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Eunjeong Kim
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Drew Mazyck
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Luna Stender

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