Trotzdem
| Heigth | 42 cm |
|---|---|
| Width | 29.7 cm |
| Length/Depth | 2 cm |
Ölpastell auf Papier
Technik:
Malerei
Meine Arbeit beginnt oft mit einem Blick in den Spiegel.
Dieses Bild ist ein Selbstporträt, das vor dem Spiegel entstanden ist.
Ich wollte etwas zeichnen, das möglichst nah an mir selbst ist. Nicht schöner, nicht stärker, nicht interessanter. Einfach so, wie ich in diesem Moment war.
In dieser Zeit hatte ich viel Stress. Trotzdem wirkt die Haltung offen und fast herausfordernd.
Eher wie: „Na und?“ oder „Dann komm doch.“
Ich habe nicht versucht, einen perfekten Körper zu zeigen. Mich interessierte etwas anderes: die Präsenz eines Menschen, der müde sein darf, verletzlich sein darf und trotzdem seinen Platz einnimmt.
Heute denke ich, dass dieses Bild nicht von einer starken Person handelt, sondern von jemandem, der versucht, stark zu werden.
Versand:
Die Arbeit wird gerahmt versendet – sicher verpackt mit Polstermaterial – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
Boramee Kim
studiert seit 2024 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar.
Ich arbeite intuitiv – oft schneller, als ich denken kann. Eine Farbe, ein Strich, ein Material – und plötzlich geht die Arbeit in eine Richtung, die ich nicht geplant hatte. Genau da wird es interessant.
Meine Zeichnungen und Gemälde sind voll von Körpern, Gesichtern, Kreaturen – oft alles gleichzeitig.
Das bin ich. Verschiedene Ichs: das Sanfte, das Gewalttätige, das Absurde. Mich interessiert, wo die Grenzen zwischen Mensch und Natur, zwischen schön und hässlich, zwischen Leben und Tod eigentlich verlaufen – und ob sie wirklich existieren. Ich glaube eher nicht. Schönheit und Hässlichkeit, Licht und Dunkel, Freude und Schmerz – das sind für mich keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Sache. In meinen Arbeiten versuche ich nicht, sie zu trennen – sondern sie zusammen sichtbar zu machen.
Wenn jemand meine Arbeit ansieht und denkt: „Was ist das denn?" – dann stimmt etwas. Ich arbeite am liebsten, wenn ich selbst über das, was ich gerade gemacht habe, ein bisschen lachen muss. Seltsam, aber irgendwie schön – das ist es, was ich machen will.