Ringende, 2025
| Heigth | 97 cm |
|---|---|
| Width | 77 cm |
| Length/Depth | 2 cm |
Während dort zwei muskulöse Männer im Kampf inszeniert werden, verschiebt diese Arbeit den Fokus radikal: Der Titel verrät, dass es sich nicht unbedingt um Männer handelt.
Die Figuren sind außerhalb des binären Geschlechtsprinzips angesiedelt. Sie verkörpern Stärke, ohne auf stereotype Darstellungen zurückzugreifen. Stattdessen zeigt das Bild ein Ringen, das auch als Metapher für das Aushandeln von Identität, Nähe und Widerstand gelesen werden kann.
Besonders markant ist die Naht, die gebogen durch das Gesicht der rechten Figur verläuft. Sie bringt Spannung und Kraft ins Bild, als würde der Kampf selbst die Leinwand aufbrechen. Zugleich wirkt sie wie eine Verletzung – eine sichtbare Spur von Verwundbarkeit, die der physischen Intensität eine fragile Dimension hinzufügt.
Material:
Öl auf Leinwand
Technik:
Malerei und Nähen
Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen, inklusive angebrachtem Schattenfugenrahmen, versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Rückseite.
Sarah Milena Weiss
Sie untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit die Konstruktion von Geschichte(n) und die Macht des Blicks.
Ausgangspunkt bilden oftmals Werke der Kunstgeschichte, die sie aneignet, fragmentiert und in neue Konstellationen überführt.
Sie arbeitet mit Ölmalerei sowie genähten Leinwänden.
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