»Kapriziöse Pferde – Upsprung«

Heigth 64 cm
Width 84 cm
Length/Depth 3 cm

€1,600.00*

Description
Material/Technik: Öl, Kohle, Sprühlack auf Leinwand, bespannt auf Keilrahmen in selbst entworfenem, gebautem und an das Werk abgestimmtem Künstlerschattenfugenrahmen.

Entstehungsjahr: 2024

–Unikat–


»Upsprung« ist Teil der sieben Arbeiten umfassenden und für den Ingeborg-Siebert-Preis 2025 nominierten Werkserie »Kapriziöse Pferde«, die sich mit dem Spannungsfeld zwischen Lebensdrang und der Realität des Sterbenmüssens beschäftigt.

Ausgangspunkt der Serie bildet eine Dichtung des sowjetischen Barden Vladimir Vysotsky, in der rasende Pferde als Metapher für das unaufhaltsame Voranschreiten des Schicksals erscheinen. In der malerischen Auseinandersetzung werden die poetisch-politischen Bildmotive des Liedes dekodiert und in eine westliche Bildsprache übersetzt.

In »Upsprung« wird ein Moment der Gegenbewegung sichtbar. Eine Figur setzt zum Absprung an und entzieht sich den heranstürmenden Pferden, die in der Serie als Sinnbilder eines unaufhaltsamen Lebens- und Todeslaufs erscheinen. Bewegung wird hier als existenzieller Versuch gelesen, sich dem Sog des Schicksals zu widersetzen. Die expressive Malweise und die eigens gebauten Schattenfugenrahmen sind Teil des inhaltlichen Konzepts der Serie.


Die Serie besteht aus:

  1. Ritt zurück
  2. Birkenwald
  3. Kontrollverlust (Losing control)
  4. Upsprung
  5. Wendepunkt (turning point)
  6. Feuertaufe (Baptism of Fire)
  7. Abgrundtief Absurd



In meinen Werken benutzte ich ausschließlich hochpigmentierte Künstlerfarben, die eine hohe Leuchtkraft und Lichtechtheit haben. Zu jedem Werk entwerfe und baue ich selbst einen Künstlerrahmen, der mithilfe handwerklicher und konzeptueller Sorgfalt eine Gesamtwirkung anstrebt.


Versand:

Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen und einem Künstlerrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat, der dazugehörigen Werksverzeichnisnummer und Signatur auf der Frontseite.


Größe ohne Rahmen: 

60 cm × 80 cm




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Alexej Eisner

(*1990 Dusty-Kurgan-Tjube, Tajikistan) lebt und arbeitet in Osnabrück und studiert Malerei und Druckgrafik bei Sigrun Jakubaschke, Thomas Rohrmann und Wolfgang Meluhn.


In seiner Arbeit verorten sich nostalgische, (post-)sowjetische Erzählungen in biografischen Elementen des Alltags. Dabei verweben sich persönliche mit kollektiven Erinnerungen an die Traumata der russlanddeutschen Geschichte. Eisner zeigt figurative Elemente, die mit expressiven Gesten, abgeschabten Oberflächen und ausdrucksstarker Farbgebung innerhalb einer einzigen Komposition zu abwechselnden Momenten der Klarheit sowie des Verfalls kommen und das Gefühl von Authentizität und rohen Emotionen vermitteln.


Ausstellungen (Auswahl)

2025 – »was vererben wir und was behalten wir für uns«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.

2025 – »FATA MORGANA«, vanished Pop-Up-Galerie, Osnabrück.

2025 – »skool session no. 17«, Alte Schule, Münster.

2025 – »good neighbours«, GALERIE ET, Versmold.

2025 – »PASSEN«, Contemporary Institut for Art and Thought, Berlin.

2025 – Jahresausstellung der Nominierten, Universität Osnabrück.

2024 – »Mein Pferdehund will nicht sterben – vanished«, Galerie für zeitgenössische Kunst Hase29, Osnabrück.

2024 – »Beschreibendes«, Galerie Bel Étage, Gütersloh.

2024 – »Orte des Friedens #3«, Kulturbüro, Osnabrück.

2023 – »Arbeit an der Zukunft«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2023 – »CAMPUS«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2022 – »INDEX«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2022 – »Artist’s Residence«, Atelierhaus Hasemauer, Osnabrück.

2021 – »3D’21«, skulptur-galerie, Osnabrück.

2021 – »European Media Art Festival«, Osnabrück.

2020 – »Grafikbörse«, Borken.


Auszeichnungen/Stipendien

10.2025 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück

02.2025 – Nominierung für den Ingeborg-Siebert-Kunstpreis in Malerei und Druckgrafik

10.2024 – Deutschlandstipendium für herausragende Leistungen im Fach Kunst an der Universität Osnabrück

06.24–05.25 – Atelierstipendium durch das Kunstkollektiv DaunTown, Borgholzhausen.

2022–2024 – Atelierstipendium, »Atelierhaus Hasemauer« durch die Felicitas and Werner Egerland Stiftung, Osnabrück.


Foto von Alexej Eisner

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