Tina Schönthaler

„Ich bin Kunsthistorikerin und habe meinen Magister im Fach Kunstgeschichte letztes Jahr am KIT Karlsruhe abgeschlossen.“

„Kunst ist Leben.“
Mein Abitur habe ich im Fach Bildende Kunst absolviert. 2012 habe ich angefangen in Karlsruhe Kunstgeschichte zu studieren. Mit diesem Studium habe ich mich mehr und mehr mit Malerei beschäftigt und es ist mein Wunsch gewesen das theoretisch Gelernte aus den Vorlesungen und der Literatur auch in der Praxis umzusetzen. Wie fühlt es sich an, mit Acrylfarben, Ölfarben und Spraydosen zu malen? Welche emotionale Stimmung möchte ich darstellen – welche äußeren Einflüsse wirken auf meine Art zu malen?
Kunst ist Leben. Kunst hilft mir meinen Emotionen freien Lauf zu lassen und ihnen Gestalt zu geben. Emotionsmalere eben. Die Farbsymbolik spielt bei mir eine wichtige Rolle – Farben werden sehr bewusst kombiniert. Sehr oft sind die Werke sehr dunkel, schwarz, mystisch und haben einen melancholischen Schleier. Beim Malen höre ich auch immer Musik und lass mich dahintreiben. Beeinflusst hat mich die italienische Renaissance-Malerei – Naturstudien, die sich zum Beispiel in Sandro Botticellis Werken, wie „La Primavera“ finden. Der Naturbezug zeigt sich bei mir immer wieder. Inspiriert bin ich insbesondere von den römisch-griechischen Mythologien. In den ornamentalen Verzierungen lassen sich Emotionen erkennen.
 
2012 habe ich mehr und mehr Gefallen an Urban Art gefunden und habe kleine Rosen-Stencils gefertigt und mit schwarzer Sprühfarbe übermalt. Kleine schwarze Rosen 5x6cm in etwa. Das Graffiti-Fotografieren in der Stadt hat mich näher zum Graffiti geführt. Buchstaben, Styles. Heute male ich ausschließlich mit Graffiti Sprayfarben auf unterschiedlichen Untergründen: Papier, Holz, Leinwände, Freewalls. Es beglückt mich einfach. Bei dem Motiv der Rose bin ich bis heute geblieben. Welche Semantik sich dahinter verbirgt, bleibt mein Geheimnis.
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